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Liebe Mitglieder und Freunde des AKN,

unser gemeinsames Anliegen, der Naturschutz, ist schon ein mühsames Geschäft!!
Es gibt viele Bereiche, in denen sich trotz eines intensiven, andauernden, zeitaufwendigen Engagements wenig oder nichts bewegt, wo in Sachen Naturschutz nichts erreicht wird und wo Missstände nicht abgestellt werden können. Häufig sind dies gerade die größeren Angelegenheiten (grobe Umweltsünden, größere Projekte), bei deren Lösung Behörden und politische Gremien gefragt sind.
Ein Beispiel zu dieser Problematik liefert der Artikel „Gespräche mit dem Landkreis".

Ein anderes Beispiel betrifft die „Krötenrettung". Wir bemühen uns seit vielen Jahren, mit großem Aufwand an Mitarbeitern und Zeit, die Amphibien bei ihrer Frühjahrswanderung zu schützen. Dies geschieht im Kleinen am Knick und im Großen bei Holm. Seit geraumer Zeit kämpft der AKN unter Federführung von Vilmut Brock für den Bau einer festen Amphibien-Leitanlage. Es wurde das Amphibienvorkommen wissenschaftlich untersucht, der Besitzer der Teiche gewonnen, ein Verein zur Mitteleinwerbung gegründet, die politischen Gremien einbezogen, bekannte Politiker angesprochen und die Presse informiert. All das hat allerdings bisher wenig bewirkt. Trotz der Beteuerungen von verschiedenen Seiten, wie wichtig das Vorhaben und wie bedeutsam die Amphibienpopulationen auch aus landesweiter Sicht seien, konnten keine nennenswerte Geldbeträge von öffentlicher Hand eingeworben werden.

Es sind also weiterhin erhebliche Anstrengungen zu unternehmen, um insbesondere das Land und die Kommunen zur Beteiligung an der Finanzierungen zu bewegen! - Aber wir lassen uns nicht entmutigen!

Auch vor 0rt in Tostedt muss die ein oder andere Frustration verdaut werden. Obwohl der AKN sich als fachkompetente, unabhängige Organisation einen Namen gemacht hat, erhielt er nach den letzten Kommunalwahlen keinen beratenden Sitz im zuständigen Fachaus-schuss des Gemeinderats Tostedt wieder. Die Mehrheitsfraktion hielt dies nicht für erforderlich.

Erfreulich hingegen ist, dass wir im Umweltausschuss der Samtgemeinde wieder vertreten sind.

Es gibt -glücklicherweise- durchaus auch viel Positives zu berichten, all das, was uns den Mut und die Energie gibt weiterzumachen. Das vorliegende Heft ist voll davon.

Als positiv muss auch die Entwicklung der Mitgliederzahl angesehen werden; insbesondere Hermann Aldag, dessen Name in der letzten Ausgabe verunstaltet wurde (Entschuldigung Hermann!), steht dabei als unermüdlicher Werber an vorderster Stelle. Wir haben inzwischent 118 Mitglieder!!

Bedanken möchten wir uns bei den Wanderfreunden Heidenau für eine weitere Spende, bei Frau Sabine Schröder für die Werbemöglichkeit in ihrem Bioladen und bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude ebenfalls für eine weitere großzügige Spende zur Finanzierung des Mitteilungsblattes.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr U.Quante

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2. Exkursion in 2002!!!

So. 25. August: NSG Obere Wümme - Tostedt-Land - Dreihausen, Treffpunkt 9.30 Uhr B75 Ortsausgang Wistedt am „Kauers Wittmoor".


Gemütlicher Abschluss einer Exkursion

 

AKN-Initiativen 2001

1. Initiative "Betreuungsflächen"

Im letzten Heft gab’s schon eine erste sehr erfreuliche Zwischenbilanz: von den ca. 80 zu betreuenden Flächen waren ca. 60 bereits "an den Mann bzw. an die Frau gebracht". Wir brauchen aber natürlich noch weitere Helfer(innen) für diese Kontrollarbeiten. Noch einmal: es geht um Biotopflächen in der SG Tostedt, für die wir aus den verschiedensten Gründen Verpflichtungen zu ihrem Erhalt, ihrer positiven Entwicklung im Sinne des Naturschutzes übernommen haben. Natürlich liegt es auch in unserem ureigensten Interesse als Naturschutz-Verein, hautnahe aktuelle Beobachtungen über Zustand, Entwicklung und ggf. Gefährdungen von wertvollen Biotopflächen in unserem Bereich zu sammeln.

Der Vorstand leistet konkrete Hilfe bei der Einarbeitung. Der Arbeitsaufwand für den einzelnen Betreuer (die Betreuerin) ist im Grunde gering, was die Mindesterwartung betrifft: 3-4 x /Jahr ein Kontrollgang auf bzw. um die jeweilige Fläche herum, und kurze Notierung von Auffälligkeiten, wie z.B. Eingriffe, Zerstörungen, Wasserstände bei Tümpeln etc. Natürlich sind auch positive Beobachtungen über die Vegetation, über auffällige Tiere usw., soweit der/die Einzelne dazu in der Lage ist, von großem Interesse!

Noch einmal: wir helfen bei der Einarbeitung. Es liegen ja auch neue Anreize in diesen Aufgaben: Man lernt neue Landschaftsteile seiner Gemeinde kennen, entdeckt für sich vielleicht die Freude am Entdecken und kommt so in kleinen zwanglosen Schritten zu neuen Kenntnissen (und Erkenntnissen) über Natur und Landschaft.

Sie sehen, ich möchte Ihnen sozusagen den Mund wässrig machen für ein Arbeitsfeld, das für eine effektive Naturschutzarbeit elementar wichtig ist.

Anruf genügt !

2. Initiative "Praktische Arbeiten im Winterhalbjahr"

Auch für dieses Aufgabenfeld gab es einen Aufruf schon im Frühjahr 2001, im November 01 dann einen Rundbrief an alle die Mitglieder, die bei Ihrem Eintritt in den Verein auf dem Beitrittsformular unter "interessiert an praktischen Arbeiten" ein Kreuz gemacht hatten.

Das waren gut 50 Mitglieder. Von gut 30 haben wir inzwischen Antwort bekommen, ob diese Bereitschaftserklärung noch gilt und (mit Hilfe eines beiliegenden Fragebogens) auf welchem Arbeitsfeld sie ihre praktische Mitarbeit (=Zeitspende) vorzugsweise leisten möchten.

Die bisherigen Antworten mit so vielfältiger Bereitschaft haben uns sehr ermutigt. Unsere zahlreichen Arbeitseinsätze im vergangenen Winterhalbjahr waren jeweils "gut besucht". So konnten viele wichtige Projekte mit vielen fleißigen Händen erfolgreich abgearbeitet werden zwischen Dröger Heide in Handeloh und Rauhem Moor bei Hollinde (siehe auch Artikel : Es geschieht nichts Gutes, es sei denn man tut es).

Auch hier: Anruf genügt ! Auch den Fragebogen schicken wir gerne (noch einmal) zu. Eine solche differenzierte schriftliche Bereitschaftsbekundung für die verschiedenen Arbeitsfelder hilft uns sehr bei der Planung. Im Herbst (ab Sept./Oktober 02) geht es wieder los. Wir planen schon jetzt.



Auch unsere Benjes-Hecken, inzwischen eigenständige Lebensräume in der Feldmark, bedürfen der regelmäßigen Beobachtung und Kontrolle



Entkusseln einer wertvollen Magerrasen-Fläche an der Bahnlinie Handeloh-Wintermoor


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Bärlappe

Ein erster Zwischenbericht nach vier Jahren

In Heft 7 (1/98) unserer Mitteilungen wurde von dieser gleichermaßen interessanten wie gefährdeten Pflanzengruppe berichtet. Darauf sei an dieser Stelle verwiesen, soweit es die allgemeine Charakterisierung und besondere Beschreibung der bei uns z.Zt. noch vorkommenden drei Arten betrifft. Es sind der Kolben-Bärlapp, der Sprossende Bärlapp und der Sumpf-Bärlapp. Alle drei werden in diesem Artikel noch einmal in Fotos und Zeichnung vorgestellt.
Am Schluß jenes Artikels bat der Verfasser seine Leser, mit erhöhter Aufmerksamkeit nach den drei Arten in unserer Samtgemeinde (und auch natürlich in den angrenzenden Arealen) Ausschau zu halten bzw. bereits bekannte Wuchsorte zu melden.

Vom Kolben-Bärlapp sind zu den bereits vor vier Jahren bekannten zwei Wuchsorten, die weiterhin existieren, drei (3 !) neue hinzugekommen. Einer wurde aus dem Raum Ottermoor von Frau von Bünau gemeldet (mehr als 40 qm Waldboden sind dort z.T. kräftig durchsetzt !), zwei weitere (Inzmühlen und Großes Moor bei Wistedt) wurden vom Verfasser und seiner Frau entdeckt.
Auch vom Sprossenden Bärlapp sind jetzt mehr als doppelt so viele Wuchsorte bekannt geworden. Waren es 1998 vier (die alle weiter kräftig expandieren), so sind es nunmehr neun ! Fünf schon länger bestehende Wuchsorte hat unser Mitglied Herr Netzel aus dem Forstamt Langeloh gemeldet.
Von diesen fünf Vorkommen sind drei nur geringerwüchsig, aber durchaus von ihren Wuchsorten her entwicklungsträchtig. Ein weiteres bedeckt ca. 40 qm und das fünfte schließlich in den Lohbergen stellt ein für unsere Breiten seltenes Naturdenkmal dar mit üppigstem Wuchs auf ca. 200 qm, wobei sogar das Bickbeerkraut zum Absterben gebracht wurde! Das Alter dieses Vorkommens muß vorsichtig auf mindestens 80 Jahre geschätzt werden.
Allein beim Sumpf-Bärlapp gibt es keine neuen Entdeckungen bzw. Meldungen. Die beiden 1998 genannten kleinen Populationen existieren z.Zt. noch, die zweite eher rückläufig durch schwer zurückdrängbare Konkurrenz.

Vielleicht gibt es in 4-5 Jahren ja weiteres Positives zu vermelden. Also, Augen auf in Wald, Moor und Heide, vor allem an den Wald- und Schneisenrändern.


Kolben-Bärlapp mit den charakteristischen kolbenförmigen Sporenständen


Sprossender Bärlapp, überzieht mit schlangenförmigen Trieben geeignete Waldböden


Sumpf-Bärlapp mit aufrechten Sporentrieben und kurzen Kriechsprossen

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Die Punktierte Zartschrecke

Eine seltene Heuschrecke – oder nur schwer nachzuweisen ?

An der Benjeshecke am Wörmer Weg habe ich – eher zufällig – eine kleine, hellgrüne Heuschrecke gefunden, die man in der Regel sehr selten zu Gesicht bekommt. Mit ihren langen Fühlern war sie eindeutig eine Laubheuschrecke (wie wir von den Exkursionen wissen ...). Ihr Körper war gedrungen und übersät mit winzigen dunkelroten Pünktchen, ihre Beine sehr lang und die Flügel stummelförmig: die Punktierte Zartschrecke.

Man findet die Art so selten, weil sie, ähnlich wie unsere Eichenschrecke, in Büschen und Bäumen Zuhause und zudem dämmerungs- und nachtaktiv ist. Die Eichenschrecke wird allerdings von Licht angezogen, so dass sie gelegentlich auch im häuslichen Bereich auftaucht.

Die Zartschrecke, die Erfahrung habe ich zumindest im Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) gemacht, ist weit verbreitet, gerade auch in der dörflichen bzw. städtischen Umgebung des Menschen, so dass sie als regelrechter Kulturfolger angesprochen werden kann, der sich gern z.B. in Gärten und Parkanlagen ansiedelt. Daneben lebt die Art vor allem an sonnigen Waldrändern. Bei uns zeigt sie also in der Tat eine deutliche Tendenz zur Besiedlung der Städte, wo sie – so weit im Norden – vermutlich von dem immer etwas wärmeren Klima profitiert.

Problematisch für ihre Nachweisbarkeit: sie ruft so leise, dass sie nur etwa 50 cm weit zu hören ist. Mit dem für die Erfassung von Fledermäusen entwickelten Bat-Detector, der die im Ultraschall ausgestoßenen Rufe oder Rufanteile in einen für das menschliche Ohr hörbaren Bereich umwandelt, lassen sich aber auch solche Heuschrecken orten. Eine weitere Schwierigkeit: der Gesang wird nicht in Strophen vorgetragen (wie bei vielen anderen Arten), sondern besteht aus einer Folge zarter Einzellaute mit großen, sekundenlangen Pausen.

Mit etwa 12 mm Körperlänge bei den Männchen bzw. 15 mm bei den Weibchen sind die Zartschrecken vergleichsweise kleine Heuschrecken, wenn man etwa an die 30 –40 mm großen Heupferde denkt, die ja ebenfalls Strauch- und Baumbewohner sind. Die Weibchen besitzen eine sehr kompakte, aufwärts gebogene Legeröhre, mit deren Hilfe sie ihre Eier in die Rinde von Obst- und anderen Laubbäumen ablegen.

Die Ernährung der Zartschrecken ist vegetarisch, die Tiere fressen etwa die Blätter von Rosen oder Himbeeren, aber auch Klee und Löwenzahn.

Aktuelle Nachweise aus unserer Region liegen z.B. aus dem Buxtehuder Raum vor (vgl. Grein, G. [2000]: Zur Verbreitung der Heuschrecken (Saltatoria) in Niedersachsen und Bremen. – Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 2/2000). Gefährdet ist die Punktierte Zartschrecke in Niedersachsen nicht.

Wenn jemanden also im nächsten Sommer aus einem Gebüsch eine ‚seltsame‘ Heuschrecke anlächelt – vielleicht lässt sie sich ja (vorsichtig) fangen und gemeinsam bestimmen.


Das Männchen ist mit ca. 12 mm Körperlänge vergleichsweise klein

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Gespräche mit dem Landkreis

Sisyphos lässt grüßen!

Das Vorhaben wurde angekündigt im vorletzten Heft. Nun ist der Anfang gemacht: die ersten Arbeitsgespräche zwischen den Umweltverbänden im Landkreis und der Verwaltung in Winsen haben inzwischen stattgefunden.

Auf Seiten der Verbände waren beteiligt der BUND, Kreisgruppe Buchholz, der NABU mit Vertretern aus Buchholz und Hanstedt, der Sportfischerverband sowie der AKN. Ebenfalls dabei der Kreisnaturschutzbeauftragte, Herr Friedrichs, und die Jägerschaft.
Teilnehmer auf Seiten der Landkreises: die Abteilungschefs der Unteren Wasser-, Bau- und Umweltbehörde sowie der für alle drei Abteilungen zuständige Dezernent, Herr Bordt.

Das erste Treffen fand im Sommer 2001 statt. Gesprächsstoff waren von uns (den Verbänden) 4 Wochen zuvor schriftlich vorgelegte "Fälle" von rechtswidrigen oder zumindest zweifelhaften Eingriffen in Natur und Landschaft. Auch sogn. "alte", bisher nicht befriedigend oder gar nicht abgearbeitete Fälle wurden neu aufgerollt.

Das Ergebnis dieses ersten Treffens lässt hoffen ! Mindestens ein gravierender, seit 7 Jahren schwelender Fall wurde definitiv neu (bzw. zum ersten Mal richtig, d.h. beherzt und konsequent) in Angriff genommen mit für die Belange der Natur ersten klaren, positiven Folgen.
In mehreren anderen Eingriffsfällen wurden Verfügungen ausgesprochen zur Wiederherstellung der alten, naturgemäßen Zustände, die z.T. von den Verursachern bereits erfüllt wurden. Andere stehen – was den Rückbau betrifft – noch aus und werden erneut vorgetragen.
Mühsam bleibt dieser Kampf gegen die zahllosen, immer dreister werdenden Eingriffe zu Lasten von Pflanze, Tier und Landschaft allemal, aber gemeinsam mit den Vertretern der Behörden sind wir der Meinung, dass der Druck auf die Verursacher (vor allem auch auf die potientiellen!) dadurch deutlich verstärkt werden kann.

Wichtig wäre, dass auch die Gemeinderäte und –verwaltungen hier eine deutliche Sprache bei rechtswidrigen Eingriffen auf ihrem Hoheitsgebiet zu sprechen lernten. In diese Richtung fachkompetent zu insistieren ist gerade für Vereine und Verbände eine wichtige Aufgabe vor Ort !

Inzwischen fanden zwei weitere Treffen statt, beide im Februar 2002.

Eines mit dem Oberkreisdirektor Herrn Hesemann, sozusagen das seit langem gepflegte "Jahresgespräch" mit ihm. Hauptthema war die anstehende Neuwahl des Naturschutzbeauftragten für den Landkreis Harburg. Dieses Gespräch ließ die Verbände verärgert und enttäuscht zurück, denn Herr Hesemann hatte uns schon vor einem Jahr für die Zeit nach den herbstlichen Kommunalwahlen 2001 (und rechtzeitig vor dem Wahltermin für den Naturschutzbeauftragten im Frühjahr 2002) ein Gespräch über dieses Thema zugesichert.
Jetzt aber waren bereits Fakten geschaffen: Umweltausschuss und Kreistag hatten bereits entschieden ! Es wird nur einen Beauftragten geben; wir hatten in 2001 zwei oder gar drei Beauftragte gefordert, da bei der Größe des Landkreises und der Fülle der Aufgaben eine Person schlicht überfordert ist. Das hatte der amtierende Naturschutzbeauftragte, Herr Friedrichs, vielfach anschaulich darlegen können. Inzwischen hat der Landkreis diese Stelle ausgeschrieben – für eine Person.
Die Gründe für diesen Wortbruch blieben verschwommen; es war von Mißverständnissen die Rede. Aber 6-7 Verbandsvertreter können sich kaum verhören !

Das zweite Treffen mit den Abteilungsleitern Boden-Wasser-Müll, Bauen und Naturschutz war gekennzeichnet von dem beiderseitigen Wunsch, in der Sache (sprich Schutz der Landschaft vor Naturzerstörung) voranzukommen.

Tiefes Unbehagen blieb allerdings auch hier zurück, denn die Priviligierung für das Bauen im Außenbereich ist – so wurde es an Einzelbeispielen wieder deutlich – ein wohl rechtlich klar umschriebener Tatbestand, aber in der Praxis ein schwer zu beherrschendes Arbeitsfeld.
Hinzu kommt der chronische Mangel an Personal, der durch die sich gerade in letzter Zeit weiter verschärfende Finanzsituation des Kreises (man las es ja allenthalben) weiter eskaliert !

Dennoch wurden zahlreiche Einzelfälle auch einwandfrei im Sinne des Natur- und Landschaftschutzes "gelöst", andere sind "in Arbeit", wieder andere "müssen einfach noch warten" (siehe oben !) – wahrscheinlich zu lange, denn Abschreckung täte bitter Not !

Für den Herbst ist ein weiteres Arbeitstreffen verabredet. Sisyphos lässt grüßen!


Fehlende Randstreifen führen zu Erosion und zur Verschmutzung unserer Bäche

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In Wald und Moor

Die Exkursionen des AKN im Jahre 2001


Eine illustre Gruppe hat sich zur Exkursion am Schafstall eingefunden


Die Renaturierungsflächen der Sandgrube am Otterberg werden begutachtet

Vom Otterberg zum Quellgebiet der Oste

Am Vormittag des 10. Juni 2001 sind ca. 30 Personen - trotz des bedeckten, kühlen Wetters - der Einladung des AKN gefolgt, auf einer Exkursion Wissenswertes über die Natur und den Naturschutz unseres Heimatraumes zu erfahren.
Ausgangspunkt war der historische Schafstall Riepshof; dort begrüßte der erste Vorsitzende des AKN, Herr Kempe, die Teilnehmer und erklärte an der dort aufgestellten Karte den geplanten Gang über den Otterberg zum Quellgebiet der Oste. Anhand dieser Karte und mit einem Blick auf die Landschaft erläuterte das AKN-Mitglied Karsten Müller den ursprünglich in dieser Gegend geplanten Verlauf der Y-Trasse (Variante II). Dieses Vorhaben eines Eisenbahnstreckenneubaus hätte gravierende Auswirkungen auf die Natur- und Kulturlandschaft bedeutet, wird aber - nicht zuletzt wegen zahlreicher Proteste und ablehnender Stellungnahmen (u.a. auch durch AKN-Mitglieder) - nicht weiter verfolgt.
Auf der anschließenden Wanderung gelangten wir in einen Laubmischwald, wo an entsprechenden Beispielen auf die Bedeutung des Totholzes als Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Insekten, Pilzen und Vögeln hingewiesen wurde. So zimmert der Specht in abgestorbenen Baumstämmen gerne Bruthöhlen, die danach von anderen Vögeln wie Kauz, Hohltaube und Star genutzt werden.
Nach einigen hundert Metern Fußmarsch stand die Gruppe am Absperrzaun der Kies- und Sandentnahmestelle des Otterberges. Vor Ort erklärte Alexander Gröngröft die Entstehungsgeschichte der sehenswerten Landschaft, welche in der vorletzten Eiszeit (Wartheeiszeit; benannt nach dem Nebenfluß der Oder, 240 000 - 150 000 vor Christus ) ihre Prägung erfahren hat. Als in der folgenden Warmzeit sich das Eis zurückzog, blieb das vor dem Gletscher aufgeschobene Material als Endmoräne zurück. Durch die in Richtung Urstromtal abfließenden Schmelzwasser wurden zusätzlich riesige Massen Sand abgelagert.
Die heutige Abbaustelle für Sand und Kies stellt einerseits eine "offene Wunde" in der Landschaft dar, andererseits bietet sie zahlreiche ökologisch wertvolle Standorte. In früheren Jahren wurden sehr schematisch Rekultivierungen zur Auflage nach der Zeit des Abbaus gemacht (günstiger ist es, wenn sich eine Vielzahl verschiedener Biotope entwickeln kann, so dass eine allmähliche Rückeroberung durch die Natur möglich ist). Das von der Naturschutzbehörde des Landkreises in Absprache mit dem Eigentümer verfolgte Konzept hat das Ziel, eine halboffene Landschaft mit Magerrasenfluren und Wasserstellen zu schaffen. Um das zu starke Vordringen von Bäumen (meist Birken und Kiefern durch Samenanflug) zu bremsen, wäre schon jetzt eine vorsichtige Entkusselung bestimmter Flächen sinnvoll, um Platz für wärmeliebenden Pflanzen (wie z. B. das Harzer Labkraut) und Tiere (wie z. B. Eidechsen) zu schaffen. An den Nassstellen könnten sich beispielsweise die Kreuzkröte und andere Amphibien ansiedeln. Die Kreuzkröte wünscht sich ein Gewässer möglichst ohne Schilf; bei zunehmender Sukzession würde sie abwandern.
In einigen Bereichen des Waldes sahen wir die stark dominierende Spätblühende Traubenkirsche, die als "Neubürger" nach dem II. Weltkrieg aus Nordamerika in die Forstwirtschaft eingeführt wurde. Sie wurde an Brandschneisen gepflanzt und sollte auch als Bissschutz für andere Bäume dienen. Sie hat sich stark ausgebreitet, da Vögel die Beeren als Nahrung schätzen und der Samen durch ihren Kot weit verbreitet wird. Durch die starke Wuchskraft macht es Probleme sie zu beseitigen, denn auch das Wild meidet die schnellwüchsige Pflanze.
Wegen des Laubes weniger gesehen, aber gehört haben wir die Stimmen folgender Vogelarten: Buchfink, Buntspecht, Fitis, Goldammer, Mönchsgrasmücke,Waldlaubsänger und Schwarzspecht.
Besonders hingewiesen wurde auf die Zarte Binse (Juncus tenuis), die auch als Gras des weißen Mannes bezeichnet wird und insbesondere auf Wegen und Tritt-stellen zu finden ist, da sie gern auf verfestigtem Untergrund wächst.
Weiterhin sahen wir zwei Doldenblütler mit unterschiedlichen Blättern und Blüten: den Wiesenkerbel, welcher nährstoffreiche Böden schätzt, und den Kälberkropf, der feuchte Bereiche bevorzugt. Am Wegesrand wuchs eine unscheinbare Orchideenart: die Breitblättrige Sumpfwurz, welche je drei violette und grünliche Blumenblätter besitzt.
Negativ zu bewerten waren die großen Haufen aus Pferdemist am Waldesrand, denn die ursprünglichen Waldsaumpflanzen wurden meterhoch "zugepackt" und durch die Nährstoffanreicherung wächst dort später u. a. die stickstoffliebende Brennnessel flächendeckend.
Optisch auffallend war ein in voller Blüte stehender Strauch des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus), der zu den Geißblattgewächsen gehört. Die Blätter dieses bis zu vier Meter hohen Strauches sind breit und drei- bis fünflappig, die Blüten stehen in Dolden, sind weiß und die eigentlichen Blüten werden von Scheinblüten umgeben, um so die Lockwirkung auf Insekten noch zu erhöhen. Nach der Blüte im Mai / Juni wachsen im Spätsommer/Herbst als Früchte einsamige, scharlachrote, glänzende Beeren heran. Der Samen erinnert in etwa an ein Herz, daher auch manchmal der Name Herzbeere. In der Rinde, im Blatt und in der Frucht sind verschiedene Gifte, die bei Genuss eine starke Reizung der Schleimhäute von Magen und Darm zur Folge haben und sogar zum Tode führen können. Im gekochten Zustand sollen die Beeren unschädlich sein.
Unweit eines Oste-Quellarmes war das angrenzende Feld so dicht bis an den Gewässerrand gepflügt worden, dass bei Regengüssen Sand, Dünger und Spritzmittel vom Acker in den Bach gespült werden. Durch den eingetragenen Sand werden Kiesbänke im Fließgewässer und damit z. B. die Laichstellen der Forellen zugeschwemmt, die im Oberflächenwasser gelösten Dünger eutrophieren zudem das Wasser.
An einem anderen Oste-Quellarm waren einseitig Erlen gepflanzt worden, um das Ufer zu befestigen und durch die Beschattung eine zu starke Verkrautung des Bächleins zu verhindern.

Im Quellgebiet der Oste hat der AKN im vergangenen Jahr ehemalige Fischteiche gepachtet, die zum Nutzen der Natur hergerichtet werden sollen. Grundsätzlich sind Fischteiche in einem Quellgebiet negativ zu bewerten, da es neben dem Eintrag von Nähr- und Abfallstoffen durch das Aufstauen auch zu einer sog. thermischen Verunreinigung kommt, bei der die Temperaturen des Wassers im Sommer unnatürlich hoch und im Winter unnatürlich niedrig sind; dieses wirkt sich auch auf den Sauerstoffgehalt des Wassers und damit die Lebewelt aus.
Der AKN plant einen ganzjährigen Wasserstand zu halten, um so beispielsweise Libellengesellschaften eine Existenz zu ermöglichen (bisher wurden 15 Libellenarten nachgewiesen). Die Teiche sollen auch als Nah-rungsteiche für Eisvogel und Graureiher dienen, deshalb wurden zweisömmrige Karpfen und kleine Weißfische eingesetzt.
In der Nähe der Teiche hat unser Mitglied Herr Klenota, ein Imker, Bienenvölker aufgestellt. Er berichtete hier einiges Interessantes über die Honigbienen und ihren Staat.

Der gemütliche Abschluss dieser Exkursion war ein gemeinsames Essen und Trinken am offenen Lagerfeuer. Allen Spendern von Speis’ und Trank sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt!

NSG Ottermoor - Otterheide

Vom Treffpunkt Kriegerdenkmal in Groß-Todtshorn starteten am 2. September 2001 ein Dutzend Teilnehmer zur Exkursion in Richtung Naturschutzgebiet, welches sich nahe der Wümme befindet und hauptsächlich durch die zwei Landschaftstypen gekennzeichnet ist: Moor und Heide. Der größte Teil ist im Besitz der öffentlichen Hand und es besteht die Absicht, die noch im Privatbesitz befindlichen Flächen aufzukaufen.
Dank der - mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmten - Arbeitseinsätze während der Vegetationsruhe konnten die Flächen offen gehalten werden und damit vielen Pflanzen und Tiere ein Rückzugsraum geschaffen werden. So wurde der Kiefernstangenwald zurückgedrängt, so dass sich heute ein kräftiger Bestand an Besen- und Glockenheide sowie - an den mehr schattigen Standorten - an Krähenbeere entwickeln konnte.
Unterwegs fanden wir die Raupe eines Kieferschwärmers. Schwärmer sind eine Familie der Nachtschmetterlinge, deren große (bis zu fingerdicke) Raupen an dem kleinen, ausgezogenen Hörnchen am Hinterende zu erkennen sind. Unweit davon bewunderten wir Grabwespenbauten. Diese fallen oftmals durch farbabweichende Sandhäufchen an vegetationslosen Bodenstellen auf, in deren unmittelbarer Nähe ein Loch den Eingang zu einer Röhre anzeigt; diese hat eine Grabwespen angelegt, um darin ein Ei abzulegen, das (bzw. die daraus schlüpfende Larve) mit einen Nahrungsvorrat (zum Beispiel eine gelähmte Schmetterlingsraupe) versorgt wird.
Mit Hilfe eines Bat-Detektors, der für die Bestimmung von Fledermäusen entwickelt worden ist und durch Frequenzumwandlung die Ultraschallrufe in den hörbaren Bereich transferiert, konnte trotz der vergleichsweise niedrigen Temperaturen eine singende Heuschrecke nachgewiesen werden; es handelte sich um die Kurzflüglige Beißschrecke, deren Vorkommen im Moor bzw. an den Moorrändern typisch ist.
Häufiger zu beobachten war ein schnell dahinfliegender, kleiner, brauner Schmetterling, der - sobald er sich absetzt - an seinen Vorderflügeln ein deutliches, weißes "Y" erkennen läßt: die Gammaeule, die zur Nachtschmetterlingsfamilie der Eulen zählt, aber tagaktiv ist.
Schließlich gelangte die Gruppe an einen Weiher, der sich in Privatbesitz befindet. Im Uferbereich wachsen Torfmoose, Rohrkolben und unweit davon der sehr seltene Kolbenbärlapp mit wenigen Exemplaren. Auffallend waren die Azurjungfern (hier: die Becher-Azurjungfern ) und die ebenfalls zu den Kleinlibellen zählenden Gemeinen Binsenjungfern. Eine weitere Libellenart war die Gemeine Heidelibelle mit ihrem relativ dicken, rötlich gefärbten Hinterleib.
Außerdem fanden wir einige Heuschrecken, so den Bunten Grashüpfer, den Weißrandigen Grashüpfer und die Große Goldschrecke.
In einer feuchten Senke trafen wir auf eine in den letzten Jahren unverändert gebliebene Moorlandschaft mit Lungenenzian , Sonnentau, dem weißblühenden Schnabelried, einer Gagelkolonie (!) und dem sehr seltenen (und deshalb streng geschützten) Sumpfporst. Diese botanische Rarität wächst hier - klimatisch gesehen - im atlantisch-kontinentalen Grenzbereich.

Nach fast dreistündigem Fußmarsch verabschiedete sich die Gruppe, zufrieden mit dem Gesehenen und Erlebten.


Blütenstände des Gemeinen Schneeballs


Fischteiche bei Schillingsbostel, vom AKN gepachtet


Gemütlicher Abschluss am Lagerfeuer


Die Karte des NSG wird studiert


Auf einem dicken weichen Teppich: wundervolle Heide- und Krähenbeerenbestände


Raupe des Kiefernschwärmers


Am Moorweiher bei Ottermoor


Der seltene Lungenenzian - ein „Moorspezialist"


Blühender Sumpfporst - in Niedersachsen eine Rarität

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Pferdeunterstände . . .

. . . wachsen von heute auf morgen wie Pilze aus dem Boden

Rund um Handeloh, sicher auch an vielen anderen Orten: weite Wiesenlandschaften - der Blick könnte schweifen, wenn er nicht immer wieder, und immer öfter, von Holzverschlägen, von Wellblechhütten eingefangen würde.

Pferdeunterstände wachsen von heute auf morgen wie Pilze aus dem Boden, zumeist von aufwendigen Gattern umgeben, die weite Bereiche der Wiesen ausgrenzen. Kleine Hütten, die den Namen Unterstand verdienen, aber auch große Ställe, die Pensionen oder Hotels sein könnten. Daneben vielfach Gerätschaften, bunte Plastikplanen, mit denen irgendetwas gegen die Witterung geschützt werden soll.
Longierplätze im Bereich der Unterstände, mit Sand abgedeckt, mitten in der Wiese; und wieder und noch mehr Zäune. Abpflanzungen, um es schön zu haben.

Und am Rande der als Weiden genutzten Wiesen: Pferdeäpfel!! Fein säuberlich zwischen E-Zaun und dem alten Stacheldrahtzaun aufgeschichtet, z.T. mitten im Trockenrasen.
Und wie praktisch - durch die Wiese, oder am Rande, fließt ein kleiner Bach. Auch für das Saufen der Tiere ist gesorgt, allerdings in der Regel ohne jede Rücksicht auf das kleine Gewässer, dessen Ufer vollständig zertreten und damit zerstört werden, dessen Wasser (auch) die Exkremente aufnehmen muss.

Aus naturschutzfachlicher Sicht lassen sich dagegen einige Punkte ins Feld führen:

· zu viele Tiere, die zu lange auf einer zu kleinen Fläche weiden, führen zu einer vollständigen Zerstörung der Grasnarbe,
· dabei werden vielfach sensible Bereiche wie z.B. überstaute Flächen, Bachläufe und Tümpel nicht geschont,
· häufig findet ein gedankenloser Umgang mit den festen Ausscheidungen der Tiere statt, indem die von der Fläche gesammelten Pferdeäpfel an ungünstigen, weil z.B. nährstoffarmen Stellen abgelagert werden,
· mit ständig fortschreitender Unterteilung der ehemals großen Wiesen kommen immer mehr Pferde – und immer mehr Zäune; die Flächen werden, auch optisch, immer weiter zerteilt, und die Belastung im wahrsten Sinne des Wortes wird immer größer. Die freie Landschaft wird verbaut - ihr Erholungswert sinkt.

Daraus ergeben sich Verbesserungsmöglichkeiten, die im Grunde selbstverständlich sein sollten:

· die Anzahl der Tiere sollte angemessen zur Größe der Fläche sein,
· sensible Bereiche sollten - ggf. unter Einsatz von Weidepumpen - ausgezäunt werden,
· die Pferdeäpfel sollten verantwortungsvoll gelagert oder regelmäßig abtransportiert werden und
· die Größe der Unterstände und ihre Ausstattung sollten ihrem eigentlichen Zweck entsprechen; durch einen geschickt gewählten Aufstellungsplatz liessen sich vielleicht sogar die optischen Störungen etwas reduzieren.

Und letztendlich: Wie sieht es eigentlich mit Genehmigungen aus??


Pferdeunterstände in allen Variationen verschandeln die Landschaft


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Die Schleiereule

Ein heimlicher Kulturfolger

Warum sucht ein wildlebender Vogel freiwillig die Nähe des Menschen bzw. deren Siedlungen und wird zum "Kulturfolger"? Ganz einfach: Die Lebensbedingungen, die diese Nähe bietet, erleichtern das Überleben und garantieren damit den Fortbestand der Art. Die Schleiereule ist so ein typischer, heimlicher (weil nachtaktiver) Kulturfolger.

Mit einer Größe von 34 cm, einer Flügelspannweite von 90 bis 98 cm und einem Gewicht zwischen ca. 320 g (Männchen) und ca. 350 g (Weibchen) gehört diese langbeinige Eule zu den mittelgroßen Vögeln.
Der herzförmige Gesichtsschleier, dem sie ihren Namen verdankt, hat eine überlebenswichtige Funktion. Er ist eine Art Parabolreflektor, der eintreffende Schallwellen sammelt und zu den Ohren leitet. Der Schleier kann mittels bemuskelter Hautwulste, von eng verkniffen (Ruhestellung, aber auch Unbehagen) über herzförmig (Aufmerksamkeit) bis kreisrund (Jagdzeit), der jeweiligen Situation angepasst werden. Als kreisrunder Reflektor ist er perfekt auf die Lokalisierung des Beutetiers ausgebildet. Damit ist die Schleiereule in der Lage, selbst bei völliger Dunkelheit, sich bewegende Beute zu schlagen.

Eine reich strukturierte, offene bzw. halboffene Kulturlandschaft bietet der Schleiereule günstige Lebensvoraussetzungen, wobei die Gebäude der angrenzenden Ortschaften unabdingbar sind.
Doch haben die bevorzugten Areale mehrere Voraussetzungen zu erfüllen:

* Sie müssen ein reiches Vorkommen an Kleinsäugetieren und damit für die Schleiereule artspezifische Qualitäten aufweisen. Zusätzlich sind Tageseinstände und Ansitzwarten wichtige Bestandteile im Aktionsraum.
* Die Ansprüche an den Lebensraum steigen noch, wenn die Eule brüten will. Dazu muss mindestens ein geeigneter Brutplatz zur Verfügung stehen. Scheunen, Schuppen und Dachböden bäuerlicher Anwesen werden als Brutplatz und Tagesversteck bevorzugt.
* Mit der Weibchen- und Jungenversorgung steigt außerdem der Nahrungsbedarf und damit die Anforderung an das Beuteangebot.
* Dauergrünland, Brach- und Stilllegungsflächen sowie Feldgehölze und Hecken in nächster Umgebung fördern die Akzeptanz als Brutplatz.

Die Landschaft und auch die Ortschaften innerhalb unserer Samtgemeinde bieten diese für die Schleiereule so wichtigen Voraussetzungen scheinbar noch in idealer Weise. Obwohl nachtaktiv und sehr heimlich können in unserer Samtgemeinde Schleiereulenvorkommen bestätigt werden.
Wohl auch aufgrund der milden Winter der letzten Jahre und u.U. durch gute Mäusejahre scheint der Bestand erfreulicherweise zugenommen zuhaben.

Worin liegen nun unsere Möglichkeiten, diese positive Entwicklung des Schleiereulenbestandes zu unterstützen?

Da steht an erster Stelle das "Zugänglichmachen" entsprechender Gebäude, indem Öffnungen im Giebelwandbereich belassen oder hergestellt werden, die sog. "Uhlenflucht". Sind Schleiereulen vorhanden, sollten ihnen innerhalb geeigneter Gebäude, Nistkästen angeboten werden.
Hört man besonders in den Monaten März / April des Nachts oder in der Dämmerung ein rauhes, heiseres Kreischen oder schnarchende, zischende Laute, die man normaler Weise keinem Vogel zuordnen würde, handelt es sich dennoch, mit großer Wahrscheinlichkeit, um den "Reviergesang" der Schleiereule.
Einen noch besseren Aufschluss über das Vorhandensein bieten jedoch Kotspuren und Gewölle auf dem Boden von Gebäuden, im Stroh, Heu oder Dachgebälk.
Das Gewölle ist eine graue Wurst. In der Regel ca. 6 cm lang und mit einem Durchmesser von ca. 2 cm. Ein Gewölle enthält die komprimierten, unverdaulichen Überreste (Haare, Knochen) von 2 bis max. 4 Beutetieren.
Im Gegensatz zu den meisten Taggreifvögeln, die ihre Beute stückchenweise aufnehmen, verschlingen Eulen ihre Beute in einem Stück, sozusagen mit Haut und Haaren.
Endprodukt ist das oben beschriebene Gewölle, welches ca. 2 mal täglich, in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme, ausgewürgt wird.

Anfang 2001 habe ich in Quellen und Riepshof den dort bereits hausenden Schleiereulen jeweils einen "Komfortnistkasten" gebaut und an nach meiner Meinung günstigen Stellen innerhalb einer großen Mehrzweckhalle (Laufstall, Heu- Strohlager, Maschinen) bzw. auf dem Gebälk eines nicht mehr genutzten Heubodens plaziert.
Ob die Eulen hier bereits vorher gebrütet haben, konnte nicht nachgewiesen werden. Auf jeden Fall wurden beide Kästen sofort angenommen.
Mitte bzw. Ende April 2001 waren die Gelege mit 6 bzw.8 Eiern vollzählig. Nach knapp 30 Tagen Brutzeit schlüpfte das erste Küken und die weiteren folgten in ungefährem Abstand der Eiablage. Die Schleiereule beginnt ihr Brutgeschäft mit der Ablage des ersten Eies. Durch das daraus resultierende zeitversetzte Schlüpfen ist der Entwicklungsunterschied zwischen den Geschwistern enorm.
Vermutlich aus diesem Grunde sind aus dem Gelege mit 8 Eiern leider nur 3 Küken flügge geworden.
Aus dem Gelege mit 6 Eiern sind immerhin 5 Jungeulen hervorgegangen. Wobei eine, nur wenige Tage später, zwischen den Anschlußleitungen eines Trafos den Stromtod fand.

Ich will nicht behaupten, dass es diesen Eulenpaaren nur möglich war zu brüten, weil Nistkästen zur Verfügung standen, aber die Gefahr, dass Gelege und Küken von Mardern oder Katzen vernichtet werden, wurde durch diese Kästen erheblich reduziert, wenn nicht sogar total verhindert.
Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn der kleine Aufwand des Kastenbauens und Anbringens so schnell und positiv belohnt wird und man miterleben kann, wie aus anfangs nicht sehr ansehnlichen Küken wunderschöne Vögel werden.

Die Jungen erreichen ihre Selbständigkeit im Alter von etwa 3 Monaten. Dann werden sie von den Alttieren, besonders vom Weibchen, aus dem Nestbereich vertrieben. Der elterliche Aktionsraum wird verlassen, wobei die Abwanderungsentfernungen von den Umweltbedingungen beeinflusst werden.
Auch Altvögel neigen zu Abwanderungen, wenn die Witterungsverhältnisse (strenge Winter mit hohen Schneelagen) oder das Zusammenbrechen der Feldmauspopulation dieses erfordert.
Strukturreiche Gegenden, die ein breites Nahrungsspektrum bieten, verringern die Abwanderungstendenzen. Grundsätzlich kann man aber von einer gewissen Standorttreue ausgehen.

Flächendeckende, schneereiche und langanhaltende Winter können den Bestand der nur über geringe Fettreserven verfügenden Schleiereule drastisch reduzieren. Verluste durch natürliche Feinde können als relativ unbedeutend bezeichnet werden. Die weitaus größere Gefahr geht, wie für viele Lebewesen, vom stark zugenommenen Straßenverkehr aus.

Logischerweise nützt es nichts, wenn nur Nistkästen angebracht werden, aber die Nahrungsgrundlage für die Schleiereule (noch) nicht vorhanden ist. Als begleitende Maßnahme sollte also zusätzlich der Lebensraum verbessert werden.

Die Erhaltung bzw. Extensivierung von Dauergrünland, die Wiederherstellung der breiten Wegränder, die häufig (illegal) überpflügt werden, sowie das Anlegen von Hecken und Feldgehölzen, die eine große Zahl verschiedener Kleinsäugetierarten beherbergen, sollten weiterhin eines unserer bereits verfolgten Ziele bleiben.

Bezüglich Brutplatz, Nistkastenbau und Anbringung stehe ich interessierten Lesern und Mitgliedern gern mit Rat und auch Tat zur Verfügung.
Über Hinweise und Informationen vorhandener Schleiereulen in unserer Samtgemeinde würde ich mich sehr freuen. Vielleicht kommen wir so zu einer flächendeckenden Bestandsstatistik.


Erwachsene Schleiereule in Ruhestellung


Schleiereule mit Beute


Ca. 25-30 Tage alte „Wollknäuel"


Mit ca. 65-70 Tagen schon richtige „Schönheiten"

[Inhalt]

 

Es geschieht nichts Gutes, es sei denn, man tut es !

Biotoppflege - und alle waren begeistert

Und getan wurde wieder viel im Winterhalbjahr, auf vielen Flächen in unserer Samtgemeinde mit vielen motivierten und vereinten Kräften !

An 12 Wochenenden (von November 01 bis Februar 02) haben kleinere und größere Arbeitsgruppen des AKN zwischen Handeloh und Heidenau/Kallmoor auf zahlreichen Flächen wichtige Arbeiten zum Schutz weitgehend intakter und zur Entwicklung degenerierter, aber sehr wertvoller Biotope geleistet.

Viermal in Handeloh (Kleinmoor- und Magerrasenareale, Heideflächen), viermal südlich des kleinen Ortsteils Ottermoor am Übergang zur Wümme-niederung (Moorflächen, Sandmagerrasen und empfindliche Grünbrachen in kleinen Binnendünenflächen), einmal an unseren Pachtteichen bei Schillings-bostel (Entfernung biotopfremder Gehölze und Auslichtung am Ufer), einmal im Quellgebiet des Betenbaches auf der Avenser Wiehe bei Heidenau (Fichtenbeseitigung), einmal in Kallmoor (Kopfweidenschnitt) und schließlich einmal im NSG Rauhes Moor knapp außerhalb der SG Tostedt bei Hollinde auf Hollenstedter Gebiet. Dieses wertvolle Kleinmoor betreut der AKN im Auftrage der Naturschutzbehörden nun schon seit Mitte der 80iger Jahre.

Dies alles an Samstagen zwischen 9 und 13 Uhr mit jeweils 10-20 Leuten. Dazu kamen mehrere Arbeitseinsätze mit Kleingruppen zur Wasserrückhaltung in unseren Mooren und als Vorarbeiten für die Samstagseinsätze ("Vorsägen" z.B.) u.a.

Sinnvoll und effektiv ergänzt wurden die Arbeiten in unseren Mooren durch Aktionen der Firma Geißler, die – von den Naturschutzbehörden beauftragt und vom AKN eingewiesen und betreut – im NSG Großes Moor wichtige weitere Freistellungsarbeiten geleistet hat. Dies auch im NSG Obere Wümme auf zwei wertvollen Flächen in Ergänzung zu Arbeiten, die hier bereits in den letzten drei Jahren aus Landesmitteln finanziert wurden.

Alle Arbeiten in den Naturschutzgebieten der SG wurden in enger Beratung des AKN (einschließlich mehrerer Begehungen) mit der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde in Lüneburg und Winsen geplant und durchgeführt.
Auch für die nächsten drei bis fünf Jahre sollen - nach ausführlichen Beratungen mit den Naturschutzbehörden im Januar diesen Jahres - diese kleinschrittigen Maßnahmen in unseren NSGs in bewährter Weise fortgesetzt werden. Die bisherige sehr positive Entwicklung der vom AKN betreuten Moore ist sicherlich dann auch für uns Motivation genug, in unseren Bemühungen weiterzumachen. Es ist schließlich Hilfe (für die Natur) zu ihrer Selbsthilfe. Die biotop- und landschaftstypische Dynamik ist in den Mooren der Samtgemeinde seit einigen Jahren schon in einem Aufschaukelungsprozess begriffen, unterschiedlich stark zwar in den einzelnen Moorkörpern, aber doch sehr deutlich und z.T. – wie im Großen Moor – mit beeindruckenden Veränderungen in Richtung Moorwachstum.

"Ich muß gestehen", sagte mir im Januar bei einem Arbeitseinsatz bei Ottermoor Peter, "dass ich nicht glauben konnte, dass wir diese Fläche vom Birkenbusch heute freigeräumt kriegen. Als ich ankam und davor stand, schien mir das unmöglich."
Nach 2 ½ Stunden war die Arbeit mit 11 Leuten geschafft ! Und alle waren begeistert. So war’s auch im NSG Ottermoor bei zwei Einsätzen, auf der Avenser Wiehe beim Freistellen des Quellbächleins, von dem zu Beginn der Arbeit kaum etwas zu sehen war ! Zu dicht standen zunächst die Fichten am Wasser, lagen dann später nach dem Sägen über dem sumpfigen Quellboden. Nach gut zwei Stunden war die Spur des Bächleins wieder zu verfolgen. Eine konsequente Fortsetzung unserer Arbeit vom Winterhalbjahr 2000/2001.

Es ist schon immer wieder ein tolles Erlebnis, mit so vielen beherzten Leuten zwischen 7 und 68 Jahren draußen bei Wind und Wetter zu arbeiten, bei Brötchen, Bier, Kaffee und Tee ein wenig zu fachsimpeln oder einfach zu schnacken und am Ende auf wirklich sichtbare Erfolge blicken zu können. Und dazu als köstliche Überraschung immer mal wieder der herrliche, frisch gebackene Kuchen von Frau Aldag und Frau Neubauer ! Vielen Dank.

In diesem Winterhalbjahr waren dabei (egal ob einmal oder 10x):
Hermann Aldag, Günter Aldag, Edith Birger, Joachim Birke, Werner Block, Heike Botke, Heinrich Busch, Peter Büsing, Helmut Duden, Harald Günther, Annette Gutenschwager, Ingo Hermann, Henry Holst, Jutta u. Reinhard Kempe, Ralf u. Rolf Kolm, Christel Kühne, Thomas Kurps, Yannik Lehmann, Hans-Jürgen Marquardt, Anne von Mauschwitz, Jens Mecklenburg, Jürgen Meyer mit Tochter Pauline und Sohn Jacob, Eckhard Miersch, Karsten Müller, Bernd Muhs, Günther Neubauer, Martina Oelkers, Torsten Peters, Jörg Pfannkuche, Ralf Reinkober, Stefan Riedel, Andreas Riehl, Manfred Sarge, Gerd Schröder und Sohn Sven, Horst Stabrey, Hansmartin Steffens, Kai Tibke, Stefan Tuchel, Egmont v. Jutrzenka, Fritz Visarius, Frauke Weinmann...............Der Verfasser hofft, niemanden vergessen zu haben.
Eine so große Zahl Aktiver kann sich wahrlich sehen lassen. Sie ist das wichtige "praktische Standbein" unseres Vereins und macht unsere Arbeit effektiv (s. Überschrift!), im besten Sinne des Wortes nachhaltig !

Und weil so viele schon mit dabei sind, sei hier noch einmal betont: es können, es sollten (!) noch mehr werden. Denn jede und jeder Weitere, die/der sich hier (wenn auch nur einmal pro Winterhalbjahr) einbringt, entlastet andere oder sorgt für weitere Möglichkeiten, unsere vielfältigen Aufgaben hier in der Samtgemeinde voran zu bringen.

Der Vorstand freut sich über jeden Anruf in dieser Sache, besonders über solche, die etwa so beginnen: ...........wann ist eigentlich der nächste Arbeitseinsatz ?
Dann beginnen unsere Augen zu leuchten und die Vorbereitungsarbeiten für einen Einsatz gehen doppelt leicht von der Hand !

PS.

1. Von den 60 im November 2001 an unsere Mitglieder versandten Briefen sind bis Redaktionsschluß etwa 35 Rückantworten bei uns eingetroffen. Es ging um das Abfragen von Bereitschaft und Angebot zur praktischen Mitarbeit.

2. Man kann sicherlich darüber streiten, aus der großen Zahl unser aktiven Mitglieder einzelne herauszuheben. Aber zwei muss ich an dieser Stelle doch einmal nennen, wenn es um unsere vielfältigen Arbeiten geht. Zunächst den Heiner Busch aus Heidenau. Seit dem 6.01.01 hat er zweimal im Monat an vier Rammpegeln am/im NSG Großes Everstorfer Moor, die z.T. weit voneinander entfernt und z.T. schwer erreichbar sind, wichtige Wasserstandsmessungen durchgeführt und diese – wie alle seine Beobachtungen - akribisch notiert. Diese Arbeit setzt er 2002 fort. Sie ist wichtige Grundlage für die weiteren schrittweisen Wiedervernässungsmaßnahmen in diesem wertvollen Moorrest.

Weiter hat Heiner ganzjährig zahllose ornithologische Daten um die beiden NSGs Großes Moor und Everstorfer Moor herum zusammengetragen und in Karten zur weiteren Verwendung aufbereitet. Und schließlich war er bei vielen Arbeitseinsätzen zwischen Ottermoor und Heidenau dabei.

Und wenn es um die Organisation und Durchführung unserer Arbeitseinsätze geht, vor allem in Heidenau, dann sind diese Aufgaben bei Hermann Aldag in dynamisch-bewährten Händen. Immer wieder gelingt es ihm dabei, neue Mitstreiter an unsere Arbeiten heranzuführen und zugleich neue Mitglieder für unseren Verein zu werben.


Kleine Arbeitsgruppe beim „Abdichten" des Großen Moores



Entfernen von biotopfremden Gehölzen an den Dittmer-Teichen


Wohlverdiente Pause im Ottermoor

Ottermoor:

vor


und nach der Entkusselungsmaßnahme

[Inhalt]

 

Aktivitäten des AKN im Winterhalbjahr 2001/02

1. Arbeits- und Pflegeeinsätze

Sa.08.12.01:

Arbeitseinsatz in Handeloh, Entkusselungen an der Bahnlinie nach Wintermoor,

Beim Arbeitseinsatz

Sa.15.12.01: Entkusselungen im NSG Ottermoor (2.Teil),
Sa.12.01.02: Entfernung der biotopfremden Nadelhölzer an unseren Pachtteichen in Schillingsbostel,
Sa.19.01.02: Entkusselungsarbeiten auf der Behrens-Fläche bei Ottermoor,
Sa.26.01.02: (u. an zwei weiteren Tagen) Kopfweidenschnitt durch die Gruppe Heidenau bei Kallmoor und nördlich des Großen Moores,
Sa.09.02.02: Entkusselungsarbeiten eines Heide-Grasareals bei Handeloh,
Sa.16.02.02: Entkusselungsarbeiten im NSG Rauhes Moor bei Hollinde,
Sa.16.02.02: Aufstellen des Krötenzauns an der L 141 beim Knick,
Sa.16.02.02: Entkusselung eines Binnendünenareals südlich von Ottermoor durch eine Weller Arbeitsgruppe,
Sa.23.02.02: Entkusselungsarbeiten auf der Drögen Heide bei Handeloh,
Weiterhin wurden von jeweils 2-4 AKN-Mitgliedern im Dez. 01/Jan. u. Febr.02 fünf Vormittags-Arbeitstermine unter der Woche als Vorbereitung größerer Aktionen an den Samstagen durchgeführt.

2. Begehungen, Bereisungen, Treffen und Sitzungen

So.18.11.01: Besprechung von Entwicklungszielen an den Pachtteichen in Schillingsbostel mit unserem Verpächter, Herrn Dittmer,
Fr.30.11.01: Vorbereitendes Treffen der Naturschutzverbände im BUND/Nabu-Büro in Buchholz für Gespräche mit der Landkreis-Verwaltung,
Do.06.12.01: Ortsbegehung im Großen Torfmoor mit der Firma Geißler. Absprache von Pflegemaßnahmen,
Mo.10.12.01: Abnahme (1.Teil) der Arbeiten des AKN im Ottermoor und die der Firma Geißler im Großen Moor durch den Landkreis (Herr Gumz),
Mi.12.12.01: Beratende Gespräche mit der Edmund-Siemers-Stiftung in Neddernhof,
Mi.09.01.02: Ortsbegehung und Erörterung im Tister Bauernmoor mit der ONB Lüneburg, der UNB Rotenburg und mit dem Moorbahnverein. Kontroverses Thema: Trassenverlauf,
Mi.09.01.02: Sitzung der Gruppe "Grün" in Handeloh,
Fr.11.01.02: Begehung und Bereisung versch. Flächen mit Herrn Siemers,
Do. 17.01.02: Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss-Sitzung der SG Tostedt,
Fr.18.01.02: Einweisung der Firma Geißler in die Maßnahmen auf Flächen im NSG Obere Wümme bei Tostedt-Land/Königsmoor,
So.20.01.02: Ortsbesichtigung mit Demonstration erfolgreicher Schleiereulen-Ansiedlung durch unser Mitglied Peter Büsing,
Di.22.01.02: Besichtigung einer hofeigenen Fläche der Hofgemeinschaft Wörme mit Herrn H. von Hörsten zwecks Anlage einer Benjes-Hecke im Herbst/Winter 02/03,
Do.24.01.02: Besprechung mittelfristiger Pflege- u. Entwicklungsmaßnahmen in den NSGs der SG Tostedt mit ONB und UNB (2002 bis 2005),
Fr.25.01.02: Zweites vorbereitendes Treffen der Naturschutzverbände im BUND/Nabu-Büro in Buchholz für Gespräche mit dem Landkreis,
Do.31.01.02: Gespräch im Arbeitsamt Buchholz zur Einrichtung einer ABM-Stelle beim AKN,
Sa.02.02.02: Bereisung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses (UBPA) Handeloh,
Do.07.02.02: Gespräch des Vorstands der Aktion Krötenrettung Holmer Teiche e.V. mit Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde in Winsen,
Do.07.02.02: Gespräch der Naturschutzverbände mit der Verwaltungsspitze des Landkreises in Winsen,
So.10.02.02: Begehung der sog. Maack-Flächen (jetzt Eigentum der Loki-Schmidt-Stiftung) am Großen Moor durch den Vorstand. Diskussion u. Festlegung eines Entwick-lungskonzeptes,
Di.19.02.02: Umwelt-, Bau- u. Planungs-Ausschußsitzung der Gemeinde Handeloh,
Mi.20.02.02: Sitzung der Gruppe "Grün" in Handeloh,
Do.28.02.02: Arbeitstreffen der Naturschutzverbände mit den Abteilungsleitern (Bauen; Boden, Wasser, Müll; Naturschutz) der Kreisverwaltung in Winsen,
[Inhalt]
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