Liebe Mitglieder und Freunde des AKN,

wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, besteht der Verein bereits seit drei Jahren, und die erste Amtszeit des Vorstandes ist abgelaufen. Es stehen Neuwahlen an.

Trotz der vielen Arbeit und der viel­fältigen Tätigkeiten, die zu bewäl­tigen waren, wurden diese kaum als Last empfunden, und es überwiegt wohl bei allen Vorstandsmitgliedern die Freude und Befriedigung über die interessanten Aufgaben, über das Erreichte, über die Vereins- und Naturschutzarbeit insgesamt.  

Im vorliegenden Mitteilungsblatt haben wir Ihnen wieder, wie wir meinen, abwechslungsreiche und interessante Berichte zur Lektüre zusammen­gestellt: Es wird über vereinsinterne Angelegenheiten ebenso berichtet wie über Naturschutzmaßnahmen des Vereins und deren Auswirkun­gen. So hat V.Brock die Daten vom Krötenzaun in Holm, der schon seit vielen Jahren von Mitgliedern und Freunden des AKN betreut wird, aus den Jahren 1992 bis 1995 zusam­mengestellt (neuere Daten werden noch gesammelt und ausgewertet), und R.Kempe berichtet über die Moorpflegemaßnahmen des AKN. Daneben finden Sie aktuelle und all­gemeine Aufsätze über verschiedene Tiere und Pflanzen, u.a. über den Vogel des Jahres 1998, die Feldlerche. 

Besonders hinweisen möchte ich noch auf zwei Aufrufe zur Mitarbeit: 
Zum einen brauchen wir noch Mitarbeiter bei der Stillgewässerkartierung (s.u.). Scheuen Sie sich nicht, auch wenn Sie meinen, nicht genü­gend Fachkenntnisse zu besitzen. Die Erhebungsbögen beziehen sich lediglich auf allgemeine Gesichts­punkte, die auch von "Laien" nach kurzer Einweisung schnell angewendet werden können.

Zum anderen habe ich die Absicht, alte Vogelnamen (später vielleicht auch die Namen von anderen Tieren und Pflanzen) zu sammeln, die früher in der Region Tostedt, besonders im Plattdeutschen, verwendet wurden (s.u.: Aaskreih un anner Vagels). Sprechen Sie bitte mit älteren Mitbürgern darüber und schicken Sie mir bitte die Bezeichnungen der Vögel oder die Namen der Leute, die mehr darüber wissen könnten.

Im kommenden Sommerhalbjahr wollen wir wieder zwei naturkundliche Exkursionen durchführen. Während die genauen Ziele bei Drucklegung noch nicht feststanden, so können doch schon die Termine und die Regionen bekannt gegeben werden:
geplant sind die Sonntage 24.5. und 20.9.98 und als Ziele Biotope und          Naturschutzmaßnahmen in Kakenstorf und Handeloh.

Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit und viel Spaß beim Lesen,
Ihr U.Quante

 

Aaskreih un anner Vagels

Wer kennt sie noch die Singvagels wie Geelgöschen, Grausmieg, Geelartsch, Reetlünk, Lünk, Reetpieper, Muusvagel, Lark, Meesch, Pannensteel, Spree, Puvagel, Heister, 
die Krummsnabels wie Muushaak, Gawelrick, 

oder auch die Stökervagels: Greta, Himmelszeeg, Regenfleuter ?

Wer kennt noch die plattdeutschen und regionalen Namen der heimischen Vögel? - Welche Bezeichnungen sind in der Region Tostedt üblich gewesen bzw. verwendet worden?
Ich würde mich freuen, wenn Mitglieder und Freunde des Vereins oder deren Verwandte und Bekannte dabei helfen könnten, ein Verzeichnis der alten Bezeichnungen zu erstellen. Schicken Sie mir doch bitte die Ihnen zugänglichen "Vagelnamens" und deren hochdeutsche "Übersetzung", ich werde sie sammeln, zusammenstellen und in einer der nächsten Ausgaben der AKN-Mitteilungen veröffentlichen. - Vielen Dank.

Falls Sie neugierig geworden sind, hier nun die "Übersetzung" der oben genannten Singvögel: 
Goldammer, Grasmücke, Grünfink, Rohrammer, Sperling, Rohrsänger, Feldschwirrl, Lerche, Meise, Schwanzmeise, Star, Wiedehopf, Elster, 

der
Greifvögel: Bussard, Roter Milan, 
und
Stelzvögel: Uferschnepfe, Bekassine, Brachvogel.

P.S.:
Wurden die oben angegebenen Bezeichnungen auch im Raum Tostedt verwendet?

 

 

 

Der Krötenzaun in Holm

In diesem Jahr ist der Krötenzaun im Bereich der Holmer Teiche bereits am 11. bzw. 13. Februar aufgebaut worden - so früh wie noch nie und keinen Tag zu spät. Bereits in der ersten Nacht nach einem nieselregnerischen Tag fanden sich etwa 150 Tiere in den Fangeimern.

Der Beginn der Wanderung von Kröten, Fröschen und Molchen zu ihren Laich­gewässern ist im wesentlichen von der Witterung abhängig und wird im späten Winter bzw. zeitigen Frühjahr von (Abend-) Temperaturen über 6°C und hoher Feuchtigkeit in Form ergiebiger Regenfälle ausgelöst. Er liegt in diesem Jahr in der Tat extrem früh. Vergleicht man ihn mit den Jahren 1992 bis 1995 - nur die sind bisher ausgewertet worden, so liegt dort der Beginn in der Regel in der ersten Märzdekade. Lediglich 1995 wurden die ersten Frösche und Molche - in ver­gleichsweise geringen Stückzahlen - bereits am 17. Februar festgestellt. Die eigent­liche Wanderung mit entsprechend hohen Individuensummen begann dann aber genau einen Monat später.

Der Wanderungsverlauf ist ebenfalls stark witterungsabhängig. Temperaturein­brüche bis hin zu Nachtfrösten bewirken einen starken Rückgang bzw. einen Abbruch der Wanderung - die Eimer am Zaun bleiben leer. Erst nach einem erneu­ten Temperaturanstieg zeigt sich wieder eine hohe Aktivität mit entsprechend hohen Fangzahlen. Der Abschluß der Wanderung zum Laichgewässer liegt in den betrachteten Jahren jeweils recht einheitlich in der ersten Aprilhälfte. Hinter den in den Abbildungen dargestellten ”Kröten” verbergen sich ganz überwie­gend Erdkröten, die Zahl nachgewiesener Knoblauchkröten liegt dagegen im Promillebereich. ”Frösche” sind in der überwiegenden Mehrzahl sog. Braun­frösche, also Gras- und Moorfrösche, sowie in der Regel wenige Grünfrösche (Wasserfrösche). Unter ”Molche” werden drei Arten zusammengefaßt, nämlich - zahlenmäßig an erster Stelle - Teichmolche, dann Kammolche und - vermutlich in geringster Stückzahl, aber auch am wenigsten sicher zu bestimmen - Fadenmolche.

Die Zahl nachgewiesener Tiere schwankt in den einzelnen Jahren deutlich, ohne daß es jeweils erkennbare Gründe dafür gäbe. So wurden 1992 2324 Individuen erfaßt (963 Kröten, 1072 Frösche und 289 Molche), während es 1993 mit 834 Kröten, 3391 Fröschen und 555 Molchen insgesamt 4780 Exemplare waren. 1994 ging die Zahl auf 1392 zurück (359 Kröten, 903 Frösche, 130 Molche) und 1995 wurden ‘nur’ 993 Amphibien über die Straße gerettet, und zwar 161 Kröten, 696 Frösche und 136 Molche.

Das absolute Tagesmaximum wurde übrigens bisher am 30. März 1993 erreicht; damals wurde insgesamt 834 Tiere über die Straße geholfen (vgl. Abb. 2) - das war gut zwei Stunden lang richtig Arbeit. (Hinweis: Der Maßstab der y-Achse in den einzelnen Abbildungen ist jeweils der Tageshöchstmenge angepaßt.) 

1998, um darauf abschließend zurückzukommen, wurden allein bis Anfang März bereits etwa 1500 Tiere in den Eimern gefunden - und die große Wanderung der Erdkröten hat noch kaum begonnen... Das läßt auf hohe Zahlen hoffen.

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Abb.1: Zeitlicher und zahlenmäßiger Verlauf der Amphibien-Wanderungsaktivitäten am Krötenzaun in Holm im Jahre 1992

 

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Abb.2: Zeitlicher und zahlenmäßiger Verlauf der Amphibien-Wanderungsaktivitäten am Krötenzaun in Holm im Jahre 1993

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Abb.3: Zeitlicher und zahlenmäßiger Verlauf der Amphibien-Wanderungsaktivitäten am Krötenzaun in Holm im Jahre 1994

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Abb.4: Zeitlicher und zahlenmäßiger Verlauf der Amphibien-Wanderungsaktivitäten am Krötenzaun in Holm im Jahre 1995

 

Für Sie gelesen
50 Prozent der Brutvögel in Niedersachsen gefährdet

Rund die Hälfte aller heimischen Brutvogel­arten ist in ihrem Bestand bedroht und steht deshalb auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere - seit mehr als 20 Jahren ist dieser traurige Befund nahezu unverändert. Dane­ben können die Avifaunisten aber auch Posi­tives vermelden: Schwarzstorch und Kranich sind dabei, ihren Lebensraum in Niedersach­sen zurückzuerobern, der Weißstorchbestand zeigt seit Jahren einen Aufwärtstrend, und Greifvogelarten wie Habicht oder Sperber haben sich so gut vermehrt, daß sie sogar aus der Roten Liste entlassen werden konnten.
202 brütende Vogelarten haben die Experten der Staatlichen Vogelschutzwarte und ehren­amtliche Helferinnen und Helfer in den Jah­ren 1981 bis 1995 ermittelt. 113 davon sind Rote-Listen-Arten: Ganz ausgestorben ist der Alpenstrandläufer, der zuletzt 1986 auf dem Hullen an der Unterelbe gebrütet hat. Vom Aussterben bedroht sind 29 Vogel­arten, darunter Steinkauz und Wiedehopf. Das Birkhuhn hat wohl nur noch in den Sandheiden eine Überlebenschance. Nach­dem die Niedermoore alle entwässert sind und die meisten Hochmoore abgetorft wer­den, ist der Bestand dieses für das nieder­sächsische Tiefland einst typischen Vogels auf 167 Exemplare zurückgegangen. 1976 waren es noch 840 Exemplare. Wenig Lebensraum ist für die Vögel geblieben, die auf feuchtes und extensiv genutztes Grünland angewiesen sind. Wiesenweihe, Uferschnepfe und auch der früher häufige Kiebitz gehen im Bestand stark zurück. Selbst die Feldlerche, eigentlich nicht wegzudenken aus unserer Landschaft, kämpft um ihr Überleben.
Nicht immer jedoch ist die Nutzung der Natur ein Nachteil für die Tierwelt: Das Bleßhuhn profitiert von Wasserflächen, die durch Sand- und Kiesabbau entstanden sind. Die Anzahl der Brutpaare liegt bei über 10 000. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Kraniche, deren Zahl durch die Wiederver­nässung von Mooren und Bruchwäldern und die Sicherung der Brutplätze kontinuierlich zunimmt. Fast 100 Paare gibt es jetzt in Nie­dersachsen. Vermehrt haben sich auch die Greifvogelarten, nachdem sie eine ganzjäh­rige Schonzeit haben und der Einsatz von DDT, der zur Dünnschaligkeit der Eier und zum Brutverlust führte, verboten ist.

(aus Natur und Landschaft 2/1998)

 

 


 

Die Feldlerche
-Der Vogel des Jahres 1998 kämpft ums Überleben-

Jeder kennt ihn, den fleißigen Sänger über Wiesen, Äckern und Brachland, den Charaktervogel in unserer offenen Kulturlandschaft. Erkannt wird er zumeist an seinem typischen Singflug, während er am Boden aufgrund einer unscheinbaren Färbung häufig übersehen oder nicht identifiziert wird. Die Rede ist natürlich von der Feldlerche (Alauda arvensis), die vom NABU zum Vogel des Jahres 1998 erklärt wurde.

Sie ist etwas größer als ein Sperling; oberseits braun gezeichnet mit schwärzlichen Streifen; unterseits bräunlich-weiß mit dunkler Bruststreifung. Wichtige Kenn­zeichen sind ein weißer Saum am Hinterrand der FIügel und der weiße Außenrand der Schwanzes. Außerdem besitzt sie einen kurzen Schopf, der aufgestellt werden kann. Der Gesang wird meist im Flug vorgetragen und besteht aus einer langan­dauernden Folge von wirbelnden und trillernden Tönen.
Als Brutvogel des offenen Landes ist die Feldlerche in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet. Sie bevorzugt offene baumfreie Landschaften: Äcker, Wiesen, Weiden, Marschen, Sanddünen, auch Moore, und sitzt meist am Boden oder auf einer kleinen Erhöhung, so gut wie nie auf Bäumen. Der Ernährung dienen vorwiegend Kleintieren des Bodens, z.T. auch Sämereien und grüne Blättchen.

Unsere Feldlerchen sind Teil- und Kurzstreckenzieher, ihre Winterquartiere liegen in West- und Südeuropa, aber bei milder Witterung finden sie sich häufig schon im Februar oder sogar früher wieder bei uns ein.
In einem wenig versteckten Bodennest werden ab Mitte April bis Juni zwei Jahres­bruten durchführt und jeweils 3-5 Eier mit dichter Sprenkelung in 10 bis 14 Tagen vom Weibchen erbrütet. Die Jungen verlassen das Nest meist bereits vor dem Flüg­gewerden.

Viele Bodenbrüter des offenen Landschaft tragen ihren Gesang im Flug vor. Solche Singflüge sind nicht nur für Lerchen, sondern auch für Pieper charakteristisch. Das Fehlen einer hohen und exponierten Singwarte wird dadurch ausgeglichen und die Auffälligkeit der Reviermarkierung erhöht. Kiebitz, Bekassine, Brachvogel und viele weitere bodenbrütende Watvögel unterstreichen ihre Lautäußerungen durch einen Schauflug. Auch einige Gebüschvögel und Bewohner hoher Krautschichten schwin­gen sich oft zu einem allerdings meist recht kurzen Singflug in die Luft, z.B. Dorn­grasmücke und Schilfrohrsänger.

Nach meist lautlosem Start steigen Feldlerchen mit raschen Flügelschlägen und ge­spreiztem Schwanz in die Höhe. Während des Aufsteigens, das die Lerche 50-100 m hoch führen kann, wird ununterbrochen gesungen. Hat das singende Männchen ausreichende Höhe gewonnen, bleibt es ohne erkennbare Änderung von Flügel­schlag und Sangesweise auf gleicher Höhe und kreist dabei oft langsam über dem Revier Die Feldlerchen hängen geradezu singend in der Luft. Diese Phase kann wenige Sekunden, aber auch bis über 8 Minuten dauern. Danach gleitet der Sänger mit ausgestreckten FIügeln langsam herunter, immer noch singend (jetzt meist auch mit längeren Flötentönen). Oft bricht sie in 10-15m Höhe den Sinkflug ab und stürzt mit angelegten Flügeln rasch zum Boden herab.
Futter im Schnabel tragen, können ungehindert in normaler Lautstärke während des Fluges singen.

Warum wurde nun gerade eine so volkstümliche Vogelart wie die Feldlerche zum Vogel des Jahres gekürt? Hier sind sicher zwei Gründe zu nennen. Zum einen sind die Brutbestände der Feldlerche in ganz Deutschland deutlich rückläufig: In den letzten zwei Jahrzehnten sind sie bundesweit um rund ein Fünftel, in Schleswig-Holstein sogar um die Hälfte zurückgegangen. In Niedersachsen steht die Feldlerche landesweit zwar noch nicht auf der Roten Liste, allerdings ist sie für Südniedersachsen als gefährdet eingestuft und zeigt überall deutliche Rückgangstendenzen.

Zum anderen steht die Feldlerche als bekannte volkstümliche Art stellvertretend für eine Reihe von Vögel der offenen Landschaft, deren Bestand sich ebenfalls dramatisch , z.T. in noch stärkerem Maße, verringert, d.h. die das gleiche Schicksal erleiden. Dies gilt für Bewohner trockener Biotope (Grauammer, Heidelerche, Steinschmätzer) ebenso wie für kleine Wiesenvögel (Wiesenpieper, Schafstelze, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen) und für Neuntöter und Raubwürger.

Die Ursachen für die Bestandsrückgänge liegen fast ausschließlich in einer Inten­sivierung der Landwirtschaft. So sind naturnahe Flächen wie Brachstücke, Feld­raine, artenreiche Wiesen und Weiden zugunsten von großräumigen, intensiv bewirtschafteten Äckern und Wiesen zunehmend verschwunden. Hier spielen sowohl die einseitige Förderung von Feldfrüchten und Hochleistungsgräsern durch massive Düngung als auch die Verwendung von Pestiziden eine Rolle. Die Folge ist eine Artenarmut bei den Pflanzen, die eine ebensolche bei den Wirbellosen nach sich zieht. Damit werden Lebensraum und Nahrungsgrundlage unserer Vögel in der Feldflur verschlechtert oder gehen ganz verloren. Wenn dann die verbliebenen Grünflächen noch im Abstand weniger Wochen gemäht werden, haben Feldlerche, Wiesenpieper und Braunkehlchen keine Chance, ihre Jungen aufzuziehen.

Der AKN bemüht sich im Rahmen seiner Möglichkeiten verbliebene Lebensräume in der offenen Landschaft zu sichern und verloren gegangene zu ersetzen. Hierfür ist es wichtig, Kenntnis von den noch vorhandenen Brutrevieren zu besitzen. Deshalb möchten wir alle Naturfreunde dazu aufrufen, Beobachtungen von Feldlerchen, ins­besondere Gesangsorte zu notieren und an den AKN weiterzuleiten. Die Erfassung soll sich allerdings nicht nur auf die Feldlerche beschränken sondern alle hier ge­nannten Vogelarten der offenen Kulturlandschaft mit einbeziehen. Bei den Meldungen sollten Sie festhalten:

Datum/ Ort (genaue Angabe auf einer Karte)/ Anzahl/ Art/ Verhalten.

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Singflug der Feldlerche: A Steigflug, B Kreisen auf dem Höhepunkt, C langsames Abwärtsgleiten, E Landeanflug 
(Abb. aus "Handbuch der Vögel Mitteleuropas")

 

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Braunkehlchen, auf einem Draht singend

 

ALLE JAHRE WIEDER - KRANICHE!

Die in unserem Raum (SG Tostedt und angrenzend LKr. ROW) brütenden Kraniche haben 1997 mit 6 Brutpaaren 9 Jungvögel mit in den Süden genommen. Ein Brut­paar hat wegen Trockenheit im Bruthabitat nicht gebrütet.

Diese geschlechtsreifen Paare, die mit der Brut aussetzen und andere immature Vögel bilden Übersommerergruppen. Sie sind wenig ruffreudig und verhalten sich meist unauffällig, gelegentlich sogar ausgesprochen heimlich. Während sie im Mai besonders unauffällig bleiben, ein Teil der Tiere befindet sich in der Mauser, können wir dann ab Mitte Juni immer öfter fliegende Trupps beobachten. In unserem Gebiet wurden FIüge bis zu 26 Vögel erfaßt. 

Die Sommerplätze (Schlaf- wie auch Rast- und Äsungsplätze) stehen in engem Zusammenhang mit den Brutplätzen einer Region, man spricht sogar von einer engen Bindung immaturer und adulter Übersommerer an das heimatliche Territo­rium. Das Verhalten resultiert wohl an der starken Brutplatzbindung der einzelnen Kranichpaare, denn sie kehren Jahr für Jahr punktgenau (!) an ihren bisherigen Brutplatz zurück und belegen diesen, sofern der Brutplatz und dessen nähere Umge­bung nicht verändert wurden.

Die bekannten Brutplätze liegen glücklicherweise in NSG's und sind somit gesetz­lich vor Ein-und Zugriffen geschützt. Weitere geeignete Bruthabitate befinden sich in geschützten Arealen.

ABER: Ebenso wichtig sind ungestörte, vernäßte Schlaf- und Sammelplätze sowie ruhige Äsungsflächen für Übersommerer. Denn Übersommerungen können eine Voraussetzung zur Neuansiedlung dann sein, wenn geeignete Habitate die Anwe­senheit der Kraniche fördern. Auch setzt bei Teilen der hier geschlüpften und über­sommernden Vögel die Fortpflanzungsreife (zwischen 3. und 6. Lebensjahr) ein, so daß mit weiteren Brutpaaren gerechnet werden muß.

Im Rahmen des nieders. Vogelarten-Erfassungsprogramms für das nieders. Landes­amt für Ökologie und für den Fachbereich Binnenländische Feuchtgebiete des WWF werden diese Sammelplätze erfaßt und kartiert. Hierzu benötige ich Ihre Unterstüt­zung. Wenn Sie auf Ihren Spaziergängen Ansammlungen von Kranichen sehen, bitte melden Sie an unten angegeben Anschrift:

Datum/Uhrzeit/Wetter/Ort/Anzahl der Vögel -Jungvöge/Altvögel wenn mög­lich/Abflugrichtung. Auf Anforderung erhalten Sie von mir eine kartographische Arbeitsgrundlage mit kurzer Anleitung zur Eintragung, damit eine genaue Kartierung vorgenommen werden kann. Diese von Ihnen hoffentlich häufig gemeldeten Daten sind Voraussetzung und Grundlage für den Vogelartenschutz und dienen als Arbeitsgrundlage der Naturschutzbehörden zum Schutz von Biotopen (z.B. einst­weilige Sicherstellung). Doch bitte bedenken Sie: Der Schutz der Vögel hat immer Vorrang vor einer Erfassung. Über eine rege Mithilfe würde ich mich freuen. Mit bestem Grus grus

 

3 Jahre AKN e.V. 
3 Jahre Vorstandsarbeit

Das Wichtigste vorweg: Die Freude an der Arbeit im Verein überwiegt so eindeutig, daß über Lasten, Probleme nicht geredet werden muß !
Natürlich gibt es Probleme, es gibt auch Wut im Bauch, Zorn im stillen Kämmerlein und auch in der Diskussion, aber diese “Störungen”, Beeinträchtigungen kommen von außen, sind dem “Kampfplatz Naturschutz” schlicht immanent, um einen bekannten Buchtitel zu zitieren. Sie haben nichts mit der Vereinsführung, mit der Vorstandsarbeit zu tun. Der Verein, das Arbeiten, Vorankommen mit Gleichgesinn­ten draußen im Moor oder wo auch immer, bei Gesprächen, Diskussionen, bei Begehungen im Gelände  -  dies alles macht den “Kampfplatz Naturschutz” über­haupt erst ertragbar.

Diese vielfältige Arbeit führt ja fast täglich zu kleinen und großen Fortschritten in der Sicherung und Verbesserung von Natur und Landschaft. Und zwar hier bei uns, ganz konkret, auf betretbaren, faßbaren Flächen in Zusammenarbeit mit vielen Ein­zelnen, mit Menschen aus unseren Dörfern. So entwickelt sich ein immer engeres Netz von im positiven Sinne Betroffenen, von Mitmachenden, Mitdenkenden  -  und daher noch einmal: die Freude überwiegt eindeutig, die Motivation wächst !

Ich nehme es niemandem übel, wenn er jetzt denkt oder sagt: “Stopp, alter Freund, bleib’ auf dem Teppich, denk’ an all die Eingriffe und Rücksichtslosigkeiten, Gedankenlosigkeiten, Begehrlichkeiten, die um Dich herum auch zu registrieren sind !”
Zugestanden. Richtig. Leider !  -  Aber gibt es eine konstruktive Alternative zu dem, was wir machen ?

Ich beobachte an unserer Arbeit, daß positives Denken reale Erfolge bringt und damit neue Motivation, ein Aufschaukelungskreis  -  besser eine Aufschaukelungs­spirale, deren Durchmesser immer größer wird und die durch Rückschläge nicht elementar zu stören ist. Denn wie gesagt: Das Netz der positiv Betroffenen wächst, das Netz der naturnahen Flächen mit positiver Entwicklungstendenz auch.
Hier sind keine Spinner am Werk und gerade deshalb -  spinnen wir weiter  -  am Netz !

Eine erste Bilanz

Im April 1998 besteht der Arbeitskreis Naturschutz als Verein drei Jahre und es läuft die erste Legislaturperiode des Vereinsvorstandes ab. Neuwahlen stehen auf dem Programm der Mitgliederversammlung am 24.4.98., so daß es an der Zeit ist, eine erste Bilanz der Vereinsentwicklung und Vereinsaktivitäten zu ziehen.

Hierbei soll ausdrücklich betont werden, daß der AKN in seinen Aktivitäten eine sehr intensive und fruchtbare Zusammenarbeit pflegt mit anderen gleichgesinnten Gruppen wie dem BUND, dem Nabu, der Edmund-Siemers-Stiftung, dem Verein Naturpark Lüneburger Heide, der Bürgerinitiative gegen eine Biogasanlage bei Todtshorn. Diese drückt sich aus in gemeinsamen Stellungnahmen, Sicherung von Flächen, Pflegeeinsätzen und gegenseitiger auch finanzieller Unterstützung bei Pro­jekten in der SG Tostedt.

Mitgliederentwicklung

Angefangen haben wir am 23.3.1995 mit 23 Gründungsmitgliedern, die uns alle bis heute treu geblieben sind. Bereits im Jahre 1995 stieg dann die Mitgliederzahl auf 30 und ist seitdem kontinuierlich weiter gewachsen: Noch im Jahre 1996 verdoppelte sich die Anzahl auf 48 und inzwischen haben wir mit 67 Mitgliedern fast eine Verdreifachung erreicht.

Besonders erwähnenswert ist sicher auch die gegenseitige Mitgliedschaft zwischen dem "Förderverein Naturkundliches Museum und Schulungsstätte Alte Schmiede e.V." in Handeloh und den Arbeitskreis Naturschutz e.V, die eine gegenseitige Unterstützung für die gemeinsame Sache bewirken soll.

Diese positive Entwicklung, die nicht unbedingt erwartet war, da kurz vor der Vereinsgründung eine Werbekampagne des NABU eine nicht unerhebliche Anzahl potentieller Mitglieder aus Tostedt für diesen großen Naturschutzverband "abgeworben" hatte, ist in dreierlei Hinsicht von Bedeutung:

Zum Einen sichert dieser große Stamm an Mitgliedern die finanzielle Basis der vom Verein durchgeführten Tätigkeiten wie Kauf, Pacht und Pflege. Es werden zur Zeit Mitgliedsbeiträge von über 5000 DM entrichtet.

Zum Zweiten rekrutieren sich aus den Vereinsmitgliedern auch die Gruppen an freiwilligen Helfern, die bei den vielen Arbeitseinsätzen in diversen Gemeinden immer wieder kräftig mit anpacken.

Zum Dritten, und dies ist eine ganz bedeutsame Konsequenz, steigt mit den Mitglie­dern auch das "Gewicht" des Vereins. Hierdurch werden die Bedeutung des AKN und mit ihr die Einflußmöglichkeiten gestärkt, sowie die Akzeptanz der Ziele des Vereins in der Bevölkerung Tostedts erhöht.

Finanzen

Die Finanzierung der vom AKN initiierten und durchgeführten Projekte gestaltete sich ebenfalls sehr erfreulich. Neben regelmäßigen Spenden und Zuwendungen, wie 500 DM pro Jahr von der Gemeinde Tostedt und zuletzt zwei mal 500 DM pro Jahr von der Kreissparkasse Harburg erhielt der AKN verschiedene Einzelspenden, Aufwandsentschädigungen und finanzielle Unterstützungen, von denen folgende genannt werden sollen:

Herr Gehrken von der Allianz-Geschäftsstelle Tostedt ermöglichte uns den Maschi­neneinsatz zur Regeneration zweier Stillgewässer (über 2000 DM), von der Firma e-Plus erhielten wir eine Aufwandsentschädigung für die Entkusselung von ca. 4 ha Moorfläche (ca. 7000 DM), von der SG Tostedt eine solche über 720 DM für die Pflege von Gehölzen an einer Gemeindeverbindungsstraße. Der Landkreis ermög­lichte uns die Anschaffung eines leistungsfähigen Balkenmähers (15000 DM) und einer weiteren Motorsäge.

An dieser Stelle seien auch die beträchtlichen finanziellen Mittel genannt, die von Seiten der Edmund-Siemers-Stiftung und des Naturschutzbund (Nabu) zum Kauf von Flächen in der SG Tostedt auf Anregung oder Vermittlung durch den AKN aufgewandt wurden (siehe auch unten).

Als nicht unbeträchtliche Einnahmequelle für den AKN hat sich auch der Wander­führer Handeloh erwiesen: Die Einnahmen aus dem Verkauf des Wanderführers fließen dem AKN als gemeinnützigem Verein zu, da die Herstellung des Buches mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde.

Obwohl bisher noch nicht sehr ergiebig, so muß doch auch die Tatsache noch Erwähnung finden, daß der AKN als Empfänger von Bußgeldern vom Amtsgericht Tostedt anerkannt und eingetragen ist.

Öffentlickeitsarbeit

Der Vorstand hat sich satzungsgemäß um eine sinnvolle Öffentlichkeitsarbeit be­müht. Es sind mit dem vorliegenden Heft sieben Mitteilungsblätter des AKN: "Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt" erschienen. Die Auflage ist von anfangs 100 Exemplaren auf inzwischen 200 gestiegen, der Umfang von 24 Seiten auf 28. Die Broschüre, finanziert durch die Spenden der Kreissparkasse, soll die Mitglieder und Freunde des AKN ebenso regelmäßig informieren wie sie an offizieller Stelle (Gemeinde, Landkreis, Bezirksregierung und Nieders. Landesamt für Ökologie) auf die Aktivitä­ten des AKN hinweisen soll. Sie findet nicht zuletzt lobende Beachtung bei den Naturschutzbehörden.

Die zweite regelmäßige Information der Öffentlichkeit fand jeweils im Rahmen des Christ-Kindl-Markts statt. So richtete der AKN Ausstellungen aus zu folgenden Themen: Aktivitäten und Projekte des AKN (1995), Fließgewässer (1996), Stillge­wässer (1997). Da das ursprüngliche Konzept, die Ausstellung in räumlichem Zusammenhang mit einem Cafe zu gestalten und so viele Besucher zu erhalten, nicht mehr gewährleistet und die Zahl der Besucher im letzten Jahr stark zurückgegangen ist, muß hierüber neu diskutiert werden.

Erstmalig in 1997 und mit sehr gutem Erfolg führte der AKN zwei naturkundliche Exkursionen durch. Da die Beteiligung und die Resonanz so sehr positiv waren, sollen die Exkursionen zukünftig fortgesetzt werden.

Sicherlich nicht zu übersehen waren auch die Bemühungen des Vorstandes, über die örtliche Presse von den Aktivitäten des AKN zu berichten. Hier standen eine gewisse Regelmäßigkeit -ohne allerdings aufdringlich zu werden- und eine sachlich betonte Berichterstattung im Vordergrund.

Pacht und gesicherte Flächen

Seit der Vereinsgründung konnte der AKN eine ganze Reihe von Flächen durch Pacht oder auf anderem Wege sichern. Der AKN betreut diese Flächen unter Natur­schutzgesichtspunkten.

Bisher wurden 6 Pachtverträge über 7 Flächen abgeschlossen. Dabei handelt es sich um 5 Grünland-/Brachstücke (ca. 3,7 ha) und 2 Stillgewässer z.T. mit Grünland (ca. 1 ha). Zur Zeit steht ein weiterer Vertrag vor dem Abschluß: Es sollen ca. 2 ha einer trockenen, mageren Fläche südlich von Heidenau gepachtet werden (z.T. ein Brachacker, z.T. mit Fichten bestanden) und zu einem der so selten gewordenen Trockenrasen und ähnlichen Standorten entwickelt werden. Insgesamt hat der AKN damit ca. 6,7 ha Pachtflächen für die Erhaltung naturnaher Biotope gesichert..

Dazu konnte die Pacht von Grünland (ca. 0,7 ha) durch die Gemeinde Heidenau zwecks Extensivierung erreicht werden.

Besonders zu Erwähnen sind zwei Flächen, ein Brachacker in Kakenstorf und ein stark geschädigter Fichtenforst am Düvelshöpen, die auf Vermittlung des AKN von einem Sponsor des NABU gekauft wurden und unter ökologischen Gesichtspunkten entwickelt werden sollen.

Gerätepark

Für die Arbeiten zur Pflege und Entwicklung von Biotopen, an denen sich eine Viel­zahl von Helfern, u.a. auch größere Gruppen von Kindern und Jugendlichen, immer wieder beteiligen, steht dem AKN inzwischen ein gut sortierter Gerätepark zur uneingeschränkten Verfügung. Es handelt sich hierbei um Material, das aus ver­schiedensten Quellen stammt und nur in geringem Umfang vom AKN finanziert werden mußte: Ein Grundstock kommt vom Landkreis, der Bezirksregierung Lüne­burg und der SG Tostedt. Ergänzt wird der Fundus durch Geräte der Naturschutz-AG des Gymnasiums Tostedt und neuerdings durch Neuanschaffungen vom Verein.

Für Grünlandpflege-Maßnahmen kann der AKN somit auf einen modernen Mähbal­ken, einen selbstfahrenden Balkenmäher sowie diverse Forken und Rechen ebenso zurückgreifen wie auf zwei Elektrozäune. Für Entkusselungsarbeiten stehen 7 Motorsägen mit Schutzkleidung, 17 Handsägen, 42 Astschneider und 2 Freischnei­der (Motorsensen) zu Verfügung. Zum Dammbau, für Pflanzaktionen und Gewäs­serpflege haben wir zudem diverse Spaten, Pflanzspaten, Pflanzhacken, Vorschlag­hammer, Grabeforken, Twighacken, Wathosen u.a. Kleingerät. Ein PKW-Anhänger und Schubkarren können für den Transport genutzt werden.

Im letzten Jahr wurden dann noch zwei "Bat-Detektoren" angeschafft. Dies sind Geräte, mit denen Ultraschall-Geräusche hörbar gemacht werden können, so daß Fledermausrufe und bestimmte Heuschreckengesänge identifizierbar werden.

Schwerpunkte der Tätigkeiten des AKN

Einen Hauptschwerpunkt der Tätigkeiten des AKN stellt die aktive, praktische Arbeit im Naturschutz dar, die im Wesentlichen Landschafts- und Biotoppflege umfaßt, vereinzelt auch dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten dient. Da in den "Mitteilungen" des AKN schon verschiedentlich über solche Arbeiten ausführ­licher berichtet wurde, soll an dieser Stelle nur eine zusammenfassende Betrachtung erfolgen.

Hier ist in erster Linie die Erhaltung und Verbesserung unserer Moore zu nennen. Mit Ausnahme einiger Kleinmoore stehen die meisten, vor allen die größeren Moore inzwischen alle unter Naturschutz, wie das Große Moor bei Wistedt, das Everstor­fer Moor bei Heidenau, das Große Torfmoor bei Otter, das Kauers Wittmoor bei Wistedt und das Ottermoor. Dort vor allem, aber auch in einigen kleineren Rest­moorflächen, bemühen wir uns um die Regeneration, indem die Moorflächen frei­gestellt und wiedervernäßt werden durch Entkusseln und Dammbau.  

Auch die Erhaltung und Verbesserung von Restheiden liegen uns sehr am Herzen, so daß wir auf verschiedenen Heideflächen ebenfalls Entkusselungsarbeiten durchführen.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Grünlandpflege zur Erhaltung und Verbes­serung naturnaher Feuchtwiesen und Trockenrasen als Lebensräume vieler bedroh­ter Tiere und Pflanzen. Dies geschieht durch schonende Mahd, z.T. auch von Hand, oder extensive Beweidung von Teilflächen mit dem Ziel der Stärkung einer artenrei­chen Flora und Fauna.

Auch die Anlage von Hecken und Gebüschstreifen in unserer z.T. ausgeräumten, intensiv genutzten Landschaft wird vom AKN seit geraumer Zeit, besonders in den Gemeinden Handeloh, Heidenau und Kakenstorf betrieben. Hierzu werden heimi­sche, standsortgerechte Sträucher gepflanzt und Wälle von Baumschnitt darüber bzw. daneben aufgeschichtet. Ziel der Heckenanlagen ist die Bereicherung der Landschaft und schließlich die Schaffung eines Biotopverbunds, d.h. die Verknüp­fung von naturnahen Lebensräumen mit Hilfe dieser neu geschaffenen Linien-biotopen.

An verschiedenen nassen Orten in den Gemeinden Wistedt, Heidenau und Kaken­storf hat der AKN Kopfweiden angelegt und beschnitten. Diese Maßnahmen dienen der Erhaltung älterer, brüchiger Weiden und der Schaffung von Lebensraum für Tiere, die auf Altholz und Höhlen angewiesen sind.

Gerade in den letzten zwei Jahren haben wir uns auch verstärkt um die Renaturie­rung bzw. Regeneration von Stillgewässern bemüht, und das mit sehr massiven Mitteln: insgesamt drei Gewässer wurden mit Maschineneinsatz entschlammt und naturnah hergerichtet. Diese Arbeiten sind noch nicht beendet und sollen fortgeführt werden.

Neben den praktischen Arbeiten führt der AKN eine Vielzahl von planerischen, beratenden und "gutachterlichen" Tätigkeiten aus.

Da sind die beratenden Sitze in verschiedenen Gemeinderäten bzw. deren Aus­schüssen, die Stellungnahmen erfordern zur Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, Straßenbau- und anderen Vorhaben, die Mitwirkung beim Regio­nalen Raumordnungsprogramm, dem Landschaftsrahmenplan und den Landschafts­plänen der Gemeinden.

Seit einigen Jahren übt der AKN in der Edmund-Siemers-Stiftung eine ständige beratende Mitarbeit aus, die der Sicherung der Auenbereiche unserer Heidebäche, in erster Linie der Este, dient und auch zukünftig fortgesetzt wird.

Ob gefragt oder nicht ergreifen wir das Wort zu allen uns bekannt werdenden Bau­vorhaben, die Natur und Landschaft in kritischer Weise betreffen. Aktuelle Bei­spiele sind die geplante Biogasanlage bei Todtshorn, die Abwasserentsorgung in der SG Tostedt, die Suche nach Standorten für Windkraftanlagen, die Anlage eines Feuerlöschteiches oder die Trassenführung einer Erdgasleitung, zu denen jeweils mehr oder weniger umfangreiche Stellungnahmen abgegeben wurden.

Der AKN arbeitet aber nicht nur reaktiv, sondern bemüht sich auch um eine kon­zeptionelle planerische Arbeit und die Bereitstellung von Planungsgrundlagen. So findet zur Zeit eine Stillgewässer-Kartierung statt, und es werden Konzepte zur Pflege von Straßenbegleitgrün entwickelt.

Diese knappe Auflistung der Aktivitäten in den letzten drei Jahren ist keineswegs vollständig, zeigt aber sicherlich das vielfältige Engagement des AKN, das mit viel Arbeit und Zeitaufwand verknüpft ist. Da die Aufgaben nicht weniger sondern eher umfangreicher werden, wünscht sich der Vorstand die aktive Mithilfe weiterer Mitglieder auch im Bereich der planerischen Tätigkeiten. Machen Sie mit!  

 

 

 

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Durch Wiedervernässung absterbender Birkenbruchwald

Unsere Moorentwicklungspläne sind keine Papiertiger !

Der Fuß sinkt tief ein in die sattgrünen, bultig sich aufwölbenden Torfmoos­polster. Braunes Moorwasser quillt am Gummistiefel empor. Es wird immer schwieriger in diesem Teil des Großen Moores auf festen Pfeifengrasbulten sicheren Tritt zu finden.

Wie Hefeteig quellen die wachsenden Torfmoose in die Höhe, überwuchern das Pfeifengras und bringen es zum Absterben; Wollgräser treten an die Stelle. So manche Moorkiefer sieht krank aus, ihre Krone ist schütter, ihre Nadeln leuchten gelb; selbst die älteren, zähen Moorbirken beginnen abzusterben, ständig stehen ihre Füße im Wasser und Torfmoose wallen um ihre Stammbasen.

Wir sind auf einem unserer jährlichen Rundgänge durch das Moor mit Vertretern der Naturschutzbehörden. Es geht um Bestandsaufnahme, Kontrolle der bisher geleisteten Pflege- und Entwicklungsarbeit in diesem Moor und um die Fort­schreibung, Festlegung neuer Maßnahmen für das Winterhalbjahr 97/98. Mehr als 60 ha hat der AKN in diesem Moor in den letzten 14 Jahren entkusselt und die doppelte Fläche seit 9 Jahren schrittweise durch Kammerung wiedervernäßt.

Mehr als DM 45.000,-- Landesmittel sind in den letzten 4 Jahren zur Unterstüt­zung unserer Arbeit in das Projekt Großes Moor geflossen, für grobe Frei­stellungsarbeiten, ausgeführt durch eine Landschaftspflegefirma.

Bei einem solchen Rundgang wie diesem hier werden die Arbeiten aufeinander abgestimmt nach Plänen, die der AKN entwickelt hat und die in ständigem Dialog mit den Naturschutzbehörden in Lüneburg und Winsen fortgeschrieben werden. Das von Anfang an verfolgte "Prinzip der kleinen Schritte" hat sich bewährt. Ein wenig aus der Not geboren ( am Anfang waren wir nur 10 - 15 Leute ! ), im Heidemoor bei Ottermoor erprobt in den Jahren 81 - 84, erwies sich dieses Prin­zip als den natürlichen Regenerations-Prozessen am besten entsprechend. Nicht radikale Eingriffe, also etwa großräumige Kahlschläge durch Entkusselung oder großflächiges Unterwassersetzen / Wiedervernässen, kennzeichnen dieses Prin­zip, sondern kleinräumiges Entkusseln, Vernetzen dieser offenen Areale und schrittweises Wiedervernässen durch Kammerung der Gräben von der Peripherie des Moores nach innen oder  - falls geboten -  auch von innen nach außen. Alle Maßnahmen unter ständiger Beobachtung und Kontrolle, nicht ausgerichtet auf Schutz und Förderung reiner Hochmoorspezialisten, nicht ausschließlich focus­siert auf vegetationsbiologische oder faunistische Aspekte, sondern den vielge­staltigen Möglichkeiten der unterschiedlichsten Degenerationsstadien der Moore entsprechend, dem Nebeneinander von Sandheide und Moorheide, von nasser Torfstichzone und trockenem Torfsockel, von Wollgrasstadium und nassem Birkenbruch Rechnung tragend.

Die Ergebnisse dieser ca 17 Jahre währenden Pflege- und Entwicklungsarbeit können sich sehen lassen. Es ist abzusehen, daß wir uns innerhalb der nächsten 10 Jahre weitgehend überflüssig machen werden, was die Sukzessionssteuerung unserer Moorkernzonen betrifft. Und das muß schließlich das Ziel sein !

Auch das NSG Großes Everstorfer Moor bei Heidenau, nur wenige Kranich­flügelschläge vom Großen Moor bei Wistedt entfernt, ist auf einem guten Weg. Auch hier wurden ca. DM 53.000,-- für grobe Freistellungsarbeiten eingeworben, durchgeführt dann in den Wintermonaten 1994/95 und 97/98 von einer Land­schaftspflegefirma. Das geschieht auch hier nach den Plänen des AKN in engster Abstimmung mit den Naturschutzbehörden. Seit 1989 ist der AKN mit diversen Arbeitsgruppen aus Heidenau, Handeloh, mit Schülergruppen und der Jugend­feuerwehr hier tätig und hat mehr als 20 ha Torfstichzonen und "Pfeifengras-Savanne" freigestellt, größere Bereich wiedervernäßt und kann jetzt erleben, daß durch behördliche Maßnahmen zwei wichtige Grünlandflächen erworben werden konnten, die den großen Ausblutungsgraben quer durchs Moor nun überflüssig machen.

Welch ein Schritt nach vorn !

Vor uns fliegt ein Sumpfohreulenpaar auf  -  ein Vogel wirft sich direkt vor unseren Füßen aus dem Pfeifengras, der zweite wenig später aus einer kleinen Kiefer. Dieses Mal gilt unser Abstim­mungsgespräch vor Ort die­sem großartigen Hochmoor­rest.

Hier ist es trockener im Everstorfer Moor. Weit dehnt sich die Pfeifengras­fläche vor uns aus. Auch der Raubwürger liebt diese etwas trockenere Offenheit mit eingestreuten Kiefern und Birken. Wann bekommt schon ein Vertreter der Un­teren Naturschutzbehörde bei seinen Begehun­gen/Kontrollen Sumpfohr­eulen zu Gesicht ? !

Hier quellen die Tormoose noch nicht großflächig wie im Großen Moor bei Wistedt, zu lange und zu stark hat man diesem Moorkörper das Wasser entzogen. Dadurch wurden Nährstoffe verstärkt freigesetzt. Binsen und Algenwatten prägen hier noch die nassesten Stellen. Doch seit den ersten Grabenschließungen vor 5 Jahren durch den AKN fassen auch die Torfmoose wieder verstärkt Fuß; allent­halben finden sich Initialstadien, und auch die Wollgräser schieben sich in den nassen Bereichen von Jahr zu Jahr mehr in den Vordergrund.

Diese nunmehr streng geschützten Restmoore sind zwar Inseln in einer weitge­hend intensiv genutzten Wiesen- und Agrarlandschaft, doch gehen ihre positiven Wirkungen/ihre Bindungen weit in die sie umgebenden nach wie vor "arg gebeu­telten" Nutz- und Wirtschaftsflächen hinein. Dieser Hauptteil unserer Landschaft  -  in unserem Raum noch relativ reich an naturnahen Kleinflächen  -  lebt vom Netz der Naturschutzgebiete,stellt aber letztlich die große und einzige Basis für einen funktionsfähigen Gesamtnaturhaushalt dar. Daher bemüht sich der AKN ebenso intensiv um Erhalt und Vernetzung all dieser lebensnotwendigen Rest­flächen außerhalb der Naturschutzgebiete: Zwei Tätigkeitsfelder  -  eine Sache, ein Ziel !

Weitere DM 45.000,-- sind in den letzten drei Jahren für Pflegearbeiten in das NSG Obere Wümme investiert worden. Über diesen wunderbaren vielfältigen, durch den Wümmelauf geprägten Naturraum in unserer Samtgemeinde soll im nächsten Heft berichtet werden.

Übrigens noch ein Kuriosum zum Schluß:
Die regenerationsfähigen Moorflächen machen weniger als 1 %  ! der Gesamt­fläche der SG aus ! Und trotzdem gibt es Menschen in der SG, die diese wunder­bare Regenerationsleistung unserer wenigen verbliebenen Moorflächen argwöh­nisch betrachten, ja, sie durch Einsprüche und Beschwerden zu torpedieren suchen !

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Wiedervernäßte Flächen im Großen Moor bei Wistedt

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Regenerierte Moorflächen: wichtiger Lebensraum für viele Tierarten

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Die Sumpfohreule rastet am Boden

 

Bärlappe  -  Kriechstauden mit langer Vergangenheit  ! ?

 Sie sind alle gefährdet, die drei in der Samtgemeinde Tostedt vorkommenden Bärlappgewächse: der Keulen- oder Kolben-Bärlapp, der Sprossende Bärlapp und der Sumpf-Bärlapp.  

Wie kräftige Moose wurzeln sie mit ihren Ausläufern und aufrechten Sprossen, an Waldrändern, auf Heiden (Keulen-B.), in lichten Kiefernwäldern und in locke­ren Laub- und Mischwaldungen (Sprossender B.) und an moorigen Schlenken und nährstoffarmen feuchten bis nassen Bodenausstichen (Sumpf-B.). Ihre meist kleinen Bestände sind leicht zu übersehen zwischen Gräsern und Moosen  -  ob­wohl sie wintergrün sind.

Sie vertragen nur schwache Konkurrenz durch andere Pflanzen. Der allgemeine Nährstoffreichtum und die dadurch geförderten Gräser und hochwüchsigen Stau­den und schließlich dichtstehende schattenwerfende Sträucher verdrängen die langsam wachsenden Bärlappe schnell.  

Besonders empfindlich reagiert hier der zarte, kurzsprossige Sumpf-Bärlapp, der bisweilen bald nach einer Ausbaggerung in einer Sandgrube am Tümpelrand auf­taucht, als Pionierpflanze sozusagen, mehrere Jahre dann oft üppig gedeiht, aber dann auch wieder schnell verschwindet, wenn sich durch die Ansammlung von Nährstoffen erste Humusschichten mit kräftiger Ufervegetation einstellen. Etwas durchsetzungsfähiger sind da die beiden anderen Bärlappe. Sowohl der Keulen- als auch der Sprossende Bärlapp bilden bei günstigen Bedingungen oft dichte “moosige” Teppiche von mehreren Quadratmetern Größe und halten sich so andere krautige Konkurrenten vom Leibe. Gegen dichtes aufkommendes Buschwerk haben aber auch sie keine Möglichkeit zur Behauptung.

In den letzten Jahren ist besonders der Keulen-Bärlapp stark zurückgegangen. Von ca. 10 Fundorten im Raume Handeloh und der Kamper Heide ist nur noch einer mit wenigen Ausläufern und aufrechten Sprossen geblieben. Ein neuer klei­ner Fundort entwickelt sich z.Zt. im Bereich Ottermoor.

Die besten und kräftigsten Bestände bietet z.Zt. der Sprossende-Bärlapp an allerdings auch nur 4 Wuchsorten in der Samtgemeinde. Zwei liegen im Raume Langeloh und haben z.Zt. eine Ausdehnung von fast 40 qm. -Beide Wuchsorte sind mir dort schon seit mehr als 30 Jahren bekannt !

Zwei weitere gutwüchsige Bestände finden sich im NSG Großes Everstor­fer Moor, mit jeweils 12-15 qm Aus­dehnung, dort im lichten Birkenmoor­wald. Der Sumpf-Bärlapp ist mir z.Zt. nur von zwei Wuchsorten bekannt, nachdem ein sehr kräftiger Bestand bei Wistedt in den letzten Jahren durch starkes Gebüsch­aufkommen erloschen ist. Beide Wuchsorte finden sich in kleinen ehemaligen Sandgru­ben unserer SG und weisen nur we­nige Exemplare auf.

In relativ ungestörten Gebirgs­wäldern, vor allem im Schwarz­wald, Bayrischen Wald und in den Alpen kann der auf­merksame Beoachter den Sprossenden-Bär­lapp und eine 4. Art, den Tannen-Bärlapp noch relativ häufig antreffen.

1979 fand ich zwischen Winter­moor und Wehlen zwei kleine kräftige Stauden dieses in Nord­deutschland fast ausgestorbenen Bärlapps. Doch ist dies Vorkom­men seit 1982/83 erloschen. Eine 5. Art, mit vielleicht noch (ein oder zwei) klei­nen Vorkommen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, ist der Zypressen-Bärlapp.

Bärlappe gehören zu einer sehr alten, urtümlichen Pflanzengruppe, deren baum­artige Vorfahren die Wälder im Karbon (Steinkohlenformation) vor mehr als 300 Mill. Jahren prägten. Sie gehören nicht zu den Blütenpflanzen, sind eher Farn- und Schachtelhalm-Verwandte und vermehren sich über vom Wind vertriebene, weithin fliegende winzige Sporen.

Diese reifen heran in für jede Art charakteristischen Sporenbehältern an der Spitze eigener Triebe oder oft in den Achseln der kleinen moosartigen Blättchen der Pflanzen. Die Sporen aber haben oft dadurch sehr komplizierte Keimungs­bedingungen, daß sie von der Gegenwart bestimmter Pilze im Boden abhängig sind, auf denen die junge Pflanze (Vorkeim genannt) parasitiert. Erst der kleine Vorkeim, beim Keulen-Bärlapp rübenartig und mehrjährig wachsend, bildet Samen und Eizellen aus, aus deren Befruchtung sich dann unter günstigen Um­ständen eine für uns wieder sichtbare Bärlapp-Pflanze entwickelt. Das ist natür­lich eine komplizierte, von menschlichen Biotopveränderungen in Wald, Heide und Moor schnell gestörte Fortpflanzungs- und Wachstumsart.

Bärlappe wurden und werden auch in vielerlei Hinsicht vom Menschen genutzt: Bärlappsporen früher als Wundpulver, (wegen ihres hohen Ölgehaltes auch als Blitzlichtpulver); Bärlappkraut als harntreibendes Mittel bei Nieren- und Blasen­leiden.

Diese kleine Vorstellung der Bärlappe soll nicht abgeschlosen sein ohne die Bitte an alle Leser, aufmerksam nach diesen Pflanzen Ausschau zu halten und hoffent­lich weitere Wuchsorte auszumachen und sie mir zu melden.

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Keulen-Bärlapp

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Sprossender Bärlapp

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Sumpfbärlapp

 

Aktivitäten des AKN im Winterhalbjahr 1997/98

1. Arbeits- und Pflegeeinsätze

22.11. Kakenstorf: Pflanzaktion auf Brachacker am Schießstand,
22.11. Handeloh: Arbeitseinsatz/Entkusselung auf der Drögen Heide,
22.11. Heidenau: Beratung/Hilfe bei Pflanzaktion Grundschule,
13.12. Handeloh: Heckenpflege (Schnitt und Nachlegen der Benjes-Hecken) am Wörmer Weg,
20.12. Wistedt: Beschneiden von Kopfweiden in der Osteniederung,
17.01. Jugendfeuerwehr:  Beschneiden von Kopfweiden in der Osteniederung,
20.01. Schülergruppe: Entkusseln im Großen Moor bei Wistedt,
24.01. Handeloh: Entkusselung auf der Drögen Heide,
26.01. Pfadfinder: Entkusseln im Großen Moor bei Wistedt,
31.01. Kakenstorf: Freistellen von Orchideenstandorten in einem Bruchwald an der Trelder Moorkoppel,
07.02. Heidenau: Auslichten eines Quellwaldes "Auf der Wieh",
17.02. BUND-Kindergruppe: Entkusseln einer Moorheidefläche im Großen Moor bei Wistedt,
23.02.  Pfadfinder: Aufbau des Krötenzauns beim Knick,
07.03.  Kakenstorf: Nachlegen der Benjes-Hecken (Nabu-Fläche),
14.03.  Kakenstorf: Nachlegen der Benjes-Hecken (Nabu-Fläche)
24.03.  Schülergruppe: Nachlegen der Benjes-Hecken (Nabu-Fläche).
 


 

2. Begehungen, Bereisungen, Treffen und Sitzungen

* 05.12.: Begehung in Kakenstorf, Trelder Moorkoppel, Vorbereitung eines Arbeitseinsatzes zur Pflege eines Orchideenwuchsortes
*  12.12. Vorbereitende Besichtung des Quellbereiches vom Seggernbach ( “Auf dem Wieh” ), Abgrenzung der Pflegeflächen
*  03.01.: Besichtigung des Quellareals “Auf dem Wieh”/Heidenau mit dem     Heidenauer Rat,
*  13.01.: Sitzung des UBPA der Gem. Tostedt wegen B-Plan 32 (Ortskern),
*  18.01.: Begehung im Großen Moor zwecks Planung von Pflegemaßnahmen,
*  14.02.: Begehung im Großen Moor zwecks Planung von Pflegemaßnahmen,
*  21.02.: Begehung in der Aueniederung wegen möglicher Pachten,
*  28.02.: Besichtigung einer Fläche in der Aueniederung wg. Pacht,
*  11.03.: Begehung und Besprechung mit Vertretern der Unteren und Oberen     Naturschutzbehörde und des Kalber Wasserverbands wg. Wiedervernässung des Everstorfer Moors und Plegemaßnahmen im NSG "Obere Wümme",
*    Regelmäßiger Dialog mit dem LKr Harburg (Untere Naturschutzbehörde) wg.     diverser aktueller Fragen,

* 
Mehrere Beratungen/Begehungen im Zusammenhang mit den Arbeiten der     Siemers-Stiftung.

 

Sonstige Aktivitäten:

* 29./30.12.97 Ausstellung des AKN im Gemeindehaus zum Thema "Stillgewässer".

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